Wegen EnergiekrisePrivate sollen für Stromversorgung medizinischer Geräte vorsorgen
Im Fall eines Stromausfalls kann der Kanton Bern die Stromversorgung von medizinischen Geräten nicht garantieren, so der Regierungsrat.

Der Kanton Bern verfügt über keine Möglichkeiten, im Bedarfsfall die Stromversorgung von medizinischen Geräten in Privathaushalten zu garantieren. Die Regierung rät Betroffenen, sich mit ihrem Hausarzt abzusprechen.
Sofern dies möglich sei, sollten Betroffene im Notfall einen mit Notstrom versorgten Standort aufsuchen, schreibt die Regierung in einer am Mittwoch publizierten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Simone Leuenberger (EVP).
Technisch sei es nicht möglich, einzelne Haushalte im Falle einer Abschaltung weiterhin mit Strom zu versorgen. Da auch bei einer normalen Lage immer mit einem vorübergehenden Stromausfall zu rechnen sei, müssten sich die Haushalte entsprechend wappnen.
Die Regierung betont, dass Netzabschaltungen nur als letzte Massnahme des bundesrätlichen Vierstufen-Plans zur Anwendung kämen – sofern Sparappelle und Kontingentierungen nichts fruchten. Zudem sei davon auszugehen, dass jeder dieser Schritte angekündigt werde, damit sich die Bevölkerung darauf vorbereiten könne.
SDA/flo
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