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Mann trat auf das Opfer einPolizei stellt Demonstrant an den Internetpranger

Die Kantonspolizei Bern sucht mit einem zunächst noch verpixelten Bild nach einem Mann, der im August 2019 bei einer Kurden-Kundgebung in Bern einen anderen Mann angegriffen und verletzt haben soll.

Am 19. August 2019 ereigneten sich auf dem Berner Bahnhofplatz wüste Szenen. Nun stellt die Kantonspolizei Bern einer der mutmasslichen Täter an den Internetpranger.
Video: zvg/Bearbeitung mb

Es geschah an einer kurdischen Anti-Erdogan-Demo im August 2019: Die Kundgebung auf dem Berner Bahnhofplatz verlief vorerst friedlich, als es plötzlich zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen mehrereren Demoteilnehmern und einem Mann kam.

Der Angegriffene wurde gewaltsam zu Boden gerissen, einer der Täter trat das Opfer mehrmals gegen den Kopf, als dieses bereits am Boden lag. Der Angegriffene blieb verletzt liegen und musste ins Spital gebracht werden.

Täter bisher nicht identifiziert

Jener Mann, der zugeschlagen und getreten hatte, entkam – unter anderem, weil die Polizei von Kundgebungsteilnehmern und sich einmischenden Drittpersonen behindert und angegriffen wurde.

Seither läuft ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer Körperverletzung gegen den Unbekannten. Der mutmassliche Täter habe damals zwar eindeutig ausgemacht, aber bislang weder festgenommen noch identifiziert werden können, schreibt die Kantonspolizei Bern am Dienstag in einer Mitteilung.

Deshalb steht der Tatverdächtige nun am Internetpranger – vorerst verpixelt. Sollte der Mann nicht innert Wochenfrist dingfest gemacht werden können, wird die Polizei die Bilder unverpixelt veröffentlichen.

Der Tatverdächtige oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, können sich mit der Kantonspolizei Bern unter der Telefonnummer 031 638’81’11 in Verbindung zu setzen.

Mit diesen Fotos sucht die Kantonspolizei Bern nach dem mutmasslichen Täter.
Mit diesen Fotos sucht die Kantonspolizei Bern nach dem mutmasslichen Täter.
Foto: PD/Kantonspolizei Bern
Meldet sich dieser nicht innert Wochenfrist, werden die Fotos unverpixelt veröffentlicht.
Meldet sich dieser nicht innert Wochenfrist, werden die Fotos unverpixelt veröffentlicht.
Foto: PD/Kantonspolizei Bern
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(chh/sda)