Polizei sammelt sensible Personendaten im grossen Stil
Der Fall Kneubühl brachte es an den Tag: Eine Fachstelle der Kantonspolizei sammelt seit mindestens fünf Jahren hochsensible Daten von Bürgern, die sich gegenüber Behörden oder Beamten auffällig benehmen. Jetzt wird abgeklärt: Darf die Kantonspolizei das überhaupt?

Fall Nummer 1: Ein Mann sieht rot. Die Mitarbeiterin des Betreibungsamts kündet ihm eine Lohnpfändung an. Er wird laut, droht der Frau am Telefon, mit dem Gewehr bei ihr aufzukreuzen. Die Betreibungsbeamtin fürchtet sich und macht Meldung bei der Fachstelle Drohung und Gewalt der Kantonspolizei.













