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KlimakrisePolitiker, Papst und Prinz fordern schnelles Handeln

«Wenn wir in diesem Jahrzehnt nicht handeln, wird der Schaden irreversibel sein»: Prinz William spricht unter einer alten Eiche.
Papst Franziskus fordert ein radikales Umdenken und schnelles Handeln für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. (Archivbild)
«Das Klima hat einen globalen Krisenpunkt erreicht», sagte Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. (Archivbild)
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«Alle brauchen einen Plan»

SDA/chk

21 Kommentare
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    Sacha Meier

    So, so. Päpste und Prinzen fordern eine Halbierung des CO2-Ausstosses ein - natürlich von ihren Schäfchen und Untertanen. Selbstvserständlich durch Verzicht. Solch verbaler Klimaschutz ist natürlich ganz einfach, wenn man ausblendet, dass selbst während des planetaren Lockdowns im März und April dieses Jahres der CO2-Ausstoss bloss um rund 15% im Vergleich zur Vorjahresperiode abgenommen hat. Will heissen, die Forderung wäre ohne massiven Technologieeinsatz nur erfüllbar, wenn der gesamte Westen zu einem Drittwelt-Lebensstandard nach dem Vorbild Afrikas fände. Damit keine CO2-freien, dafür fossilenergie- und mineralölsteuerschädliche Energie- und Antriebstechnologien Kohle, Öl und Gas den Garaus machen, sorgen andere Prinzen. Etwa der aus Saudiarabien, der unbürokratisch jeden abmurksen lässt, der die Praktiken der honorigen Fossilenergieindustrie offenlegt und publiziert. Und die Staaten entlassen Forscher, klassifizieren deren mineralölsteuergefährliche Technologien und schliessen Institute, an denen solch unerwünschte Technologien entwickelt wurden. Oft unter dem Jubel der Grünen. Widerfuhr etwa bei uns dem nukleartechnischen Institut an der Uni Basel 2012. In DE passierte das gleich im Dutzendpack. Letztmals 2017 nach der Entwicklung des Flüssigzinn-Crackings, das einen geschlossenen Kohlekreislauf ermöglicht hätte. Der blanke Horrer für ölige Geschäfte. Die Deindustrialisierung des Westens hilft zusätzlich, damit alles so bleibt, wie es ist.