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Geheimklausel in Pharma-VerträgenBei Covid-Impfschäden soll der Staat haften

Pharmakonzerne liefern ihre Impfstoffe nur aus, wenn sie bei negativen Folgen für die Gesundheit nicht zahlen müssen. Für Schadenersatz sollen die Länder aufkommen.

Das Risiko bei den Covid-Massenimpfungen trägt der Staat.
Das Risiko bei den Covid-Massenimpfungen trägt der Staat.
Foto: Dado Ruvic (Reuters)

Demnächst starten die ersten Staaten die Impfungen gegen das Coronavirus. Die Schweiz folgt Anfang kommenden Jahres. Im Abstand von einigen Wochen erhalten Patienten zweimal je eine Spritze in den Oberarm.

Die Impfstoffe wurden in Rekordzeit entwickelt. Eine Folge davon ist, dass mögliche mittel- und langfristige Nebenwirkungen noch nicht eingehend erforscht werden konnten. Damit rückt die Frage in den Fokus, wer haftet, falls nach einer Behandlung Komplikationen auftreten sollten.

Expertinnen und Experten halten gravierende Langzeitfolgen zwar für wenig wahrscheinlich. Aber aufgrund der aussergewöhnlichen Situation sind in den Lieferverträgen zwischen den Staaten und Pharmakonzernen besondere Haftungsbedingungen festgehalten. Sie werden geheim gehalten.

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