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Heyer/Heuscher mit einzigem Schweizer Beachvolleyball-Sieg

Das Duo Sascha Heyer und Patrick Heuscher hat das erste Vorrundenspiel in der Gruppe B gegen die Argentinier Conde/Baracetti gewonnen. Die andern Schweizer reüssierten nicht.

Sascha Heyer und Patrick Heuscher sorgten am ersten Tag des Beachvolleyball-Turniers für den einzigen Schweizer Sieg. Weder Martin Laciga/Jan Schnider noch Simone Kuhn/Lea Schwer gelang ein Exploit.

Heyer/Heuscher, das bestklassierte helvetische Duo, bezwang die Argentinier Mariano Baracetti/Martin Conde im zweitletzten Spiel des Tages um 22 Uhr Ortszeit 21:13, 21:17. Im ersten Durchgang der Night Session lagen «He/He» 6:7 im Rückstand, ehe sie dank drei Punktserien auf 16:10 davonzogen. Mit konzentriertem Spiel liessen sie auch im zweiten Satz nichts anbrennen und entschieden die Partie zu ihren Gunsten.

Der Zweisatzerfolg gegen die ehemaligen Weltmeister aus Südamerika ist für Heyer/Heuscher deshalb so wichtig, weil die als Nummer 2 gesetzten Amerikaner Todd Rogers/Phil Dalhausser, ihre nächsten Gegner, völlig überraschend eine klare Niederlage kassierten. Die Weltmeister von 2007 verloren ihre Auftaktpartie gegen die jungen Letten Alexanders Samoilows/Martin Plawins in zwei Sets und stehen bereits unter Zugzwang.

Laciga/Schnider unterlagen den holländischen Mitfavoriten Reinder Nummerdor/Richard Schuil mit 14:21, 15:21. Beim ersten Matchball setzte Schnider einen Aufschlag ins Netz. Dieses Ende war irgendwie symptomatisch, beging doch der Olympia-Debütant sehr viele Fehler und konnte seine Nervosität nicht verbergen. Schnider steigerte sich im zweiten Satz deutlich, die Holländer waren aber zu solid.

Die beste Phase hatten Laciga/Schnider, als sie im ersten Satz drei Satzbälle abwehren konnten und Anfang des zweiten Durchgangs. Bester Mann auf dem gut gefüllten Centre Court war Schuil. Der Indoor- Olympiasieger von Atlanta stellte die Schweizer mit seinen harten Aufschlägen und starken Blocks immer wieder vor unlösbare Probleme. Laciga/Schnider haben am Montag im nächsten Spiel gegen David Klemperer/Eric Koreng (De) die Chance auf Wiedergutmachung.

Simone Kuhn/Lea Schwer unterlagen den topgesetzten Chinesinnen Tian Jia/Wang Jie 12:21, 18:21. Nach erwartet schwerem Start fanden die als letztes Team ins Turnier nachgerückten Schweizerinnen überraschend gut ins Spiel. Im zweiten Satz gingen sie gegen die hohen Favoritinnen sogar mit 9:5 in Führung, liessen danach aber einige goldene Gelegenheiten aus, so dass die Gstaad-Zweiten den Spiess noch umdrehen konnten. Mit dieser sehr ansprechenden Leistung ist ihnen aber noch einiges zuzutrauen. Am Montag spielen die Luzernerin und die Baslerin gegen die Norwegerinnen Susanne Glesnes/ Kathrine Maaseide, die ihr Startspiel gewannen.

Einen Vorgeschmack erhielten (Schweizer) Fans darauf, was in den nächsten 16 Tagen in Peking abgehen dürfte. Die Bedingungen waren punkto Luftfeuchtigkeit und Temperatur extrem, das einheimische Team wird zudem voller Inbrunst unterstützt, ohne, dass allerdings chauvinistische Tendenzen auszumachen waren.

SI/cal

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