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Grösstes Nervenbündel der Sportgeschichte: Matthew Emmons

Der Amerikaner Matthew Emmons wird als Gewehr-Schütze mit der grössten Torsch(l)uss-Panik in die Geschichte eingehen. Wie bereits vor vier Jahren in Athen vergab er mit seinem letzten Schuss noch die Goldmedaille.

Emmons hatte 2004 im Dreistellungskampf nach 9 von 10 Schüssen geführt und dann seinen letzten Treffer auf die falsche Scheibe gesetzt. Er fiel deshalb noch auf den letzten Platz zurück. In Peking führte Emmons ebenfalls vor dem letzten Schuss, bevor er mit einer 4,4 als Vierter noch aus den Medaillenrängen fiel. Olympia- Sieger wurde Qiu Jian (China) mit einem Zehntelpunkt Vorsprung auf Juri Suchorukow (Ukr).

Mehr Nervenstärke als ihr Ehemann hatte zuvor Katarina Emmons bewiesen. Für ihr Heimatland Tschechien holte sie Gold über 10m Luftgewehr und Silber über 50m Dreistellungen.

Die Schweizer schafften es auch am letzten Wettkampf-Tag nicht in den Final. Beat Müller beendete die Qualifikation im 21. Rang, Marcel Bürge musste sich gar mit Platz 35 zufrieden geben.

si/cal

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