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Interview mit Daniel Koch«Pauschal Clubs und Bars wieder zu schliessen, fände ich falsch»

Wurde kurz vor seiner Pensionierung im Juni berühmt: Der ehemalige Leiter übertragbare Krankheiten des BAG Daniel Koch, auch «Mister Corona» genannt.

«Aus meiner Sicht waren wir sehr schnell. Die Schweiz hat als erstes Land in Europa Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten.»

«Die aktuellen Corona-Zahlen sind zu hoch», warnt Daniel Koch.

«Das ­Einsperren der Alten ist nicht das, was wir uns in unserer Gesellschaft erwünschen.»

«Über 100 Fälle pro Tag, wie wir sie in den vergangenen Wochen registrieren, sind zu viele.»

«Gewisse Bedürfnisse bestehen nun mal in einer Gesellschaft. Diese Bedürfnisse ­werden irgendwie befriedigt, ob legal oder illegal.»

«Aber wir wollen sicher nicht mehr so weit gehen wie im Frühling.»

166 Kommentare
    Peter Colberg

    Herr Daniel Koch Ende Februar, bzw Anfang März: "Wir beobachten die Lage in Italien ganz genau". Na klar. Die Tessiner Grenze zu Italien hätte wesentlich früher geschlossen werden müssen: die zirka 4,000 italienischen Angestellten in den Spitals des Kantons hätten trotzdem kommen können. Es wurde damals ziemlich viel herumgewurstelt, und die täglichen Lageberichte aus Bundesbern gaben einen ziemlich lethargischen Eindruck (fast Langeweile). Die Warnzeichen der damals kommenden Corona-Krise waren angesichts der sehr beängstigenden Lageberichte aus China (Wuhan) und spezialisierten medizinischen Analyseberichten im "The Lancet" sehr deutlich, aber man war trotzdem im Bundesbern nicht handlungsbereit und voller Gegensätze - siehe das Thema Masken zu dem Zeitpunkt, weil man so schlecht geplant hatte. Angesichts dieser Tatsachen verstehe ich leider nicht die Begeisterung über die Leistungen vom Herrn Koch. Ausser Spesen nichts gewesen, sorry. Hoffentlich ist sein Nachfolger proaktiver, denn im Herbst werden wir noch etwas erleben. Jetzt ist noch die Ruhe vor dem Sturm.