Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Virus im GefängnisPartnerin bittet um Freilassung von Assange

Leidet nach Angaben von Freunden seit Monaten unter gesundheitlichen Problemen: Julian Assange auf dem Weg ins Gericht. (Archivbild)
Unter Protesten findet in London der Prozess gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange statt. (24.02.20)
Doch dazu kommt es nicht: Am 11. April nimmt die britische Polizei Assange fest, nachdem ihm das Asyl entzogen wurde.
1 / 17

Kaution abgelehnt

Assange drohen 175 Jahre Haft

11 Kommentare
Sortieren nach:
    Hrh

    Es gibt ein Auslieferungsrecht. Nach diesem prüft das ausliefernde Land nur, ob das Auslieferungsbegehren formell in Ordnung ist, namentlich ob die aufgelisteten Delikte das Erfordernis der beidseitigen Strafbarkeit erfülllen (allenfalls auch, ob dem Auszuliefernden im Staat, an welchen ausgeliefert wird, keine unmenschliche Behandlung oder der Tod droht). Der Tatvorwurf an sich wird nicht überprüft, das geschieht dann min den USA. Wenn man das Gefühl hat, die USA seien kein Rechtsstaat, muss man halt die Auslieferungsvereinbarungen mit diesem Land auflösen, dann wird aber auch niemand mehr von den USA nach Europa ausgeliefert. Alle Kommentare hier, die sagen, Assange habe rechtmässig gehandelt oder die USA hätten Kriegsverbrechen begangen, vergessen, dass dies das britische Gericht nicht prüfen kann. Also hat Herr Rothacher Recht. Was die Isalationshaft betrifft, so war Herr Assange viele Jahre völlig freiwillig in der Botschaft von Ecuador. Er war seinerzeit gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt worden. In britischem Gewahrsam ist er erst seit April 2019, seine psychischen Probleme hatte er schon vorher. Dass die Haftbedingungen im Vereinigten Königreich für ihn nicht gut sind, bestreite ich nicht. Vielleicht hätte er sich seinerzeit besser nach Schweden ausliefern lassen (darum ging es in erster Linie im britischen Verfahren). Der Auslieferung nach Schweden konnte er sich nicht mit der Begründung entziehen, man wolle ihn mundtot machen, dort ging es um sexuelle Nötigung.