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Zweijähriger im Zoo von Wildhunden getötet

In Pennsylvania ist ein Junge bei einem Zoobesuch in das Gehege Afrikanischer Wildhunde gefallen und gestorben. Seine Mutter hatte ihn auf das Geländer gesetzt.

fko
Nach dem Unglück abgesperrt: Ein Sicherheitsmann schliesst das Tor des Pittsburgh Zoo in Pennsylvania. (4. November 2012)
Nach dem Unglück abgesperrt: Ein Sicherheitsmann schliesst das Tor des Pittsburgh Zoo in Pennsylvania. (4. November 2012)
Keystone

Ein kleiner Junge ist bei einem Zoobesuch in den USA in ein Gehege Afrikanischer Wildhunde gestürzt und von den Tieren zerfleischt worden. Die Mutter hatte ihr zweijähriges Kind am Sonntag im Zoo von Pittsburgh im US-Staat Pennsylvania auf ein Geländer gesetzt, von dem es mehr als drei Meter tief in das Gehege fiel. Auch die herbeigerufenen Zoowärter und Polizisten konnten den Jungen nicht mehr retten.

Sieben Hunde aus dem Rudel konnten vom Zoopersonal in ein Gebäude getrieben werden, drei weitere mussten vom leblosen Körper des Jungen weggezerrt werden. Einer der Wildhunde wurde erschossen. Es sei aber unklar, ob der Junge bereits durch den Sturz ums Leben gekommen oder von den Hunden totgebissen worden sei, sagte die Leiterin des Zoos, Barbara Baker. Die Polizei ermittelte und auch der Zoo kündigte eine interne Untersuchung des tragischen Unfalls an.

Die als gefährdet eingestuften Afrikanischen Wildhunde sind circa 60 bis 75 Zentimeter gross und wiegen zwischen 17 und 36 Kilogramm. Sie haben grosse abgerundete Ohren und schwarze Ringe um die Augen.

(dapd)

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