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Zwei umstürzende Kräne beschädigen mehrere Gebäude

Ein Video zeigt, wie bei Bauarbeiten an einer Brücke in den Niederlanden Kräne umstürzen. Die Menschen kamen mit dem Schrecken davon: Ein Mann wurde verletzt.

Unfall bei Arbeiten an einer Brücke: Eine Luftaufnahme zeigt die zwei umgestürzten Kräne in der niederländischen Stadt Alphen am Rhein. (3. August 2015)
Unfall bei Arbeiten an einer Brücke: Eine Luftaufnahme zeigt die zwei umgestürzten Kräne in der niederländischen Stadt Alphen am Rhein. (3. August 2015)
Bram van de Biezen, Keystone
Die Kräne haben mehrere Wohnhäuser unter sich begraben.
Die Kräne haben mehrere Wohnhäuser unter sich begraben.
Bram van de Biezen, Keystone
Ein Mann wurde bei dem Unfall verletzt.
Ein Mann wurde bei dem Unfall verletzt.
Bram van de Biezen, Keystone
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Der Unfall mit zwei umstürzenden Baukränen in der niederländischen Stadt Alphen aan den Rijn ist offenbar glimpflicher ausgegangen als zunächst angenommen. Niederländischen Medien zufolge gab es nur einen Verletzten.

Ein am Abend aus Trümmern gerettete Mann habe sich an der Hüfte verletzt. «Wir haben es nicht zu hoffen gewagt, als wir die Bilder gesehen haben, aber die Bilanz derzeit scheint zu sein, dass es keine Opfer gab», erklärte die Bürgermeisterin der Stadt im Westen der Niederlande, Liesbeth Spies, am Sonntagabend.

Die Feuerwehr hatte zunächst von 20 Verletzten gesprochen, zog die Angaben aber zurück. Die Suche nach möglichen Verletzten und Verschütteten wurde am späten Abend beendet.

Mehrere Häuser und Geschäfte beschädigt

Die Kräne waren laut Feuerwehr bei Renovierungsarbeiten an einer Klappbrücke eingesetzt und transportierten zum Zeitpunkt des Unglücks «ein Stück Strasse» durch die Luft, das dort eingesetzt werden sollte. Zunächst sei ein Kran umgestürzt, daraufhin der zweite. Sie stürzten auf mehrere Häuser und Geschäfte.

Bürgermeisterin Spies erklärte, der Vorfall habe «erheblichen Sachschaden» angerichtet. Ausserdem könnten einige Anwohner nicht in ihre Häuser zurückkehren.

Zu dem Unglück kam es während der Modernisierungsarbeiten auf der Juliana-Brücke. Auf einem Schwimmdeck installierte Kräne sollten ein Brückenteil abladen. Dabei handelte es sich um einen grossen vorgefertigten Strassenabschnitt.

Kirche als Notfall-Betreuungszentrum

Mehrere Dutzend Menschen mussten für die Nacht zum Dienstag in Notunterkünften untergebracht werden. Etwa 50 Wohnungen in der Nachbarschaft der zerstörten Häuser durften zunächst nicht benutzt werden.

Etwa 400 Einwohner von Alphen aan den Rijn, das 17 Kilometer nördlich von Gouda liegt, kamen am Abend in einer Kirche des Ortes zusammen – unter ihnen einige der direkt Betroffenen. Die Kirche dient als Notfall-Betreuungszentrum.

Über konkrete Erkenntnisse zur Unglücksursache werde der niederländische Untersuchungsrat für Sicherheit (OVV) frühestens am Dienstag Angaben machen können, hiess es bei der Feuerwehr. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: (Youtube / webak1)

AFP/sda/mlr/chk

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