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Zwei Frachter vor der Küste Grossbritanniens gekentert

Von acht Seeleuten, die zu einem vor Schottland gekenterten Frachter gehörten, fehlt jede Spur. Bei einem weiteren Frachterunglück konnten 25 Personen gerettet werden.

Absichtlich gestrandet: Die Höegh Osaka steht schief im Wasser. (4. Januar 2015)
Absichtlich gestrandet: Die Höegh Osaka steht schief im Wasser. (4. Januar 2015)
Keystone
Hier konnte die gesamte Besatzung in Sicherheit gebracht werden: Das 180 Meter lange Transportschiff Höegh Osaka vor der Isle of Wight an der Südküste Englands. (4. Januar 2015)
Hier konnte die gesamte Besatzung in Sicherheit gebracht werden: Das 180 Meter lange Transportschiff Höegh Osaka vor der Isle of Wight an der Südküste Englands. (4. Januar 2015)
Malcom Wells, AFP
Wurde am Samstag nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick im Wasser entdeckt: Der Rumpf des mit Zement beladenen Frachters Cemfjord. Acht Crewmitglieder werden vermisst. (3. Januar 2015)
Wurde am Samstag nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick im Wasser entdeckt: Der Rumpf des mit Zement beladenen Frachters Cemfjord. Acht Crewmitglieder werden vermisst. (3. Januar 2015)
AFP
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Mit Helikoptern und Rettungsbooten suchte die britische Küstenwache acht vermisste Besatzungsmitglieder der «Cemfjord». Es werde «jede Anstrengung» unternommen, um die Crew des in Zypern registrierten Frachters zu finden, sagte eine Sprecherin der Küstenwache.

Die Besatzung einer Passagierfähre hatte am Samstag den Rumpf des Frachters 24 Kilometer nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick umgedreht im Wasser entdeckt. Die Rettungsteams hatten die Suche bei schlechtem Wetter mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen.

Noch immer vermisst: An Bord des vor Schottland gekenterten Frachters «Cemfjord» waren acht Besatzungsmitglieder. (Video: Reuters)

Mit Zement beladen

Das 83 Meter lange Schiff war mit Zement aus Dänemark beladen und auf dem Weg nach Runcorn bei Liverpool an der britischen Westküste. Der Hamburger Reederei Brise zufolge waren sieben Männer aus Polen und einer von den Philippinen an Bord. Es habe bei dem Unfall am Freitag kein Notrufsignal gegeben. Demnach war die «Cemfjord» erst 2014 ohne Beanstandungen inspiziert worden.

Vor der Südküste Englands konnten Retter die Besatzung eines havarierten Transportschiffes in Sicherheit bringen. Mehrere Helikopter und Boote waren im Einsatz, um den mit Autos beladenen Frachter zu evakuieren, teilte die britische Küstenwache mit.

Die 25 Seeleute seien abgesehen von einigen leichteren Verletzungen wohlauf. Das 180 Meter lange «Höegh Osaka» war Berichten zufolge am Samstagabend vor der Isle of Wight auf Grund gelaufen, nachdem der Kapitän einer Sandbank ausweichen wollte. Im Internet veröffentlichte Fotos zeigten das Schiff mit einer Schlagseite von 45 Grad. Die «Höegh Osaka» befand sich auf dem Weg von Southampton nach Deutschland.

SDA/rar

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