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Zugunglück: Viel Aufregung in Japan

Die meisten Verletzten und das Todesopfer des Zugunglücks im Oberwallis kommen aus Japan. In ihrem Heimatland hat der Unfall viel Aufregung ausgelöst. Eine kurze Presseschau durch die japanischen Medien.

Für die Medienkonferenz der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) am Freitag in Fiesch haben sich zahlreiche japanische Journalisten angekündigt, sagte Jean-Marie Bornet, Sprecher der Walliser Kantonspolizei.

Ein Blick ins Internet zeigt, dass der Unfall auf etlichen Informationsportalen aus Japan und auf Websites nationaler Medien ein Aufmacher ist. Viel Platz räumten dem Unglück namentlich die Sites «Japan Today», «The Mainichi Daily News», «NewsOnJapan», «Kyodo News» oder auch «newses Japan» ein.

Japanischen Medien hätten das Thema schnell und mit vielen Einzelheiten abgehandelt, berichtet Georges Baumgartner, Korrespondent des Westschweizer Radios und des Westschweizer Fernsehens. Er zitierte Angaben japanischer Medien, wonach 77 über 55-jährige Touristen aus Japan im Unfallzug mitgefahren seien.

Glacier Express hoch angesehen

Zwei verletzte Frauen im Alter von 71 und 62 Jahren seien gemäss diesen Angaben in kritischem Zustand. Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei ist beim Unfall eine 64-jährige Japanerin aus Osaka ums Leben gekommen.

Der Glacier Express, der die Strecke zwischen Zermatt und St. Moritz im Oberengadin respektive Davos GR in rund sieben Stunden zurücklegt, sei bei seinen Landsleuten sehr hoch angesehen, sagte Kazu Hiro Sato, Journalist bei Fuji-TV Tokyo, in der Sendung «téléjournal» des Westschweizer Fernsehens.

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