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Zu warm und zu viel Regen

2012 ist, verglichen mit dem Vorjahr, wettermässig aus der Norm gefallen. Im langjährigen Vergleich liegt es trotzdem im Trend.

Davon gab es 2012 viele: Ein regnerischer Tag am Vierwaldstättersee. (Archivbild)
Davon gab es 2012 viele: Ein regnerischer Tag am Vierwaldstättersee. (Archivbild)
Keystone

Das Jahr 2012 ist im langjährigen Vergleich ein halbes Grad zu warm gewesen. Die Jahresniederschläge brachte einen Überschuss von etwa sechs Prozent im Vergleich zur Norm, wie dem am Montag veröffentlichten Klimareport 2012 von Meteo Schweiz zu entnehmen ist.

Im Hinblick auf die langfristige Klimaentwicklung trägt 2012 zur anhaltenden Temperaturzunahme in der Schweiz bei, wie Meteo Schweiz schreibt. Sowohl die Mitteltemperatur des gesamten Jahres als auch jene der Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst waren höher als in den Jahren zuvor.

Mehr Sommertage, weniger Frost

In Übereinstimmung mit der allgemeinen Temperaturzunahme ist in der analysierten Periode 1981 bis 2010 seit 1959 die Anzahl der Sommertage deutlich angestiegen, die Anzahl der Frosttage hingegen deutlich zurückgegangen.

Die Nullgradgrenze ist in derselben Periode um rund 350 m angestiegen, wobei dies vor allem die Jahreszeiten Winter, Frühling und Sommer betrifft. Die allgemeine Erwärmung drückt sich auch in einer früheren Vegetationsentwicklung aus.

Die langjährige Niederschlagsentwicklung zeigt auf der Alpennordseite für das Jahr und den Winter einen Trend zu höheren Niederschlagssummen. Die übrigen Jahreszeiten verzeichnen wie bisher keine langfristige Änderung in den Niederschlagssummen. Auf der Alpensüdseite ist wie bisher sowohl bei den Jahressummen als auch bei jahreszeitlichen Summen keine langfristige Niederschlagsänderung festzustellen.

Die Ozonsituation in der höheren Atmosphäre über der Schweiz ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Dies nachdem zwischen 1970 und 1995 eine Abnahme des Gesamtozons um rund sechs Prozent stattgefunden hat

SDA/fko

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