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Zimmerman verweigert Aussage

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin in Florida will der Angeklagte schweigen. Einen Antrag seiner Anwälte lehnte die Richterin ab.

Vorwurf rassistischer Motive: George Zimmerman im Gerichtssaal von Sanford, Florida. (8. Juli 2013)
Vorwurf rassistischer Motive: George Zimmerman im Gerichtssaal von Sanford, Florida. (8. Juli 2013)
Keystone

Nach Rücksprache mit seinen Anwälten hat George Zimmerman entschieden, die Aussage im Prozess um die Tötung von Trayvon Martin zu verweigern. Das sagte der angeklagte Zimmerman gestern dem Gericht in Sanford.

Damit endete die Zeugenbefragung der Verteidigung, und der Prozess geht nun in die Schlussphase. Die Richterin Debra Nelson lehnte einen Antrag von Zimmerman ab, das Verfahren einzustellen.

«Notwehr»

Die Tötung des mit einer Kapuzenjacke gekleideten Teenagers hatte weit über die USA hinaus Aufsehen erregt. Der Hispano-Amerikaner Zimmerman, Mitglied, einer Bürgerwehr, beharrt darauf, den 17-jährigen Trayvon Martin aus Notwehr erschossen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm dagegen vor, mit bedingtem Vorsatz gehandelt zu haben – möglicherweise aus rassistischen Motiven.

SDA/rub

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