Zum Hauptinhalt springen

Zahl der Unwettertoten in Japan steigt auf 199

Heftige Regenfälle haben im Westen und im Zentrum Japans Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. 10'000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf.

Viele Menschen werden noch immer vermisst. (Video: Tamedia/AFP/Storyful)

Die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan ist auf 199 gestiegen. Dutzende Menschen würden noch immer vermisst, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga am Donnerstag. Der Einsatz der Suchmannschaften dauere zudem noch an. Mindestens 10'000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf. .

Bewohner in Kurashiki versuchen, ein Auto wieder aufzurichen. (9. Juli 2018)
Bewohner in Kurashiki versuchen, ein Auto wieder aufzurichen. (9. Juli 2018)
Jiji Press, AFP
In den Katastrophengebieten sind 73'000 Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten sowie 700 Hubschrauber im Einsatz. (9. Juli 2018)
In den Katastrophengebieten sind 73'000 Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten sowie 700 Hubschrauber im Einsatz. (9. Juli 2018)
Jiji Press, Keystone
Hunderte Häuser wurden beschädigt, Tausende Helfer sind im Einsatz: Kurashiki in der Präfektur Okayama.
Hunderte Häuser wurden beschädigt, Tausende Helfer sind im Einsatz: Kurashiki in der Präfektur Okayama.
Shingo Nishizume/Kyodo News, Keystone
1 / 11

Zuvor hatte die Regierung die Zahl der Todesopfer ständig nach oben korrigieren müssen; zuletzt war von 179 Toten die Rede gewesen. Ende vergangener Woche hatten heftige Regenfälle im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Japans Regierungschef Shinzo Abe hatte wegen der Lage in den Überschwemmungsgebieten eine für diese Woche geplante Auslandsreise abgesagt. Am Mittwoch besuchte er eines der Überschwemmungsgebiete; für Freitag ist ein Besuch in einem weiteren betroffenen Gebiet geplant.

Am Donnerstag sagte Abe den in den Notunterkünften untergebrachten Menschen Hilfe zu. «Wir werden alles tun, was wir können, damit Menschen nicht mehr in unangenehmen Situationen in Notunterkünften leben müssen», sagte er.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch