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«Wir hatten gehofft, Adeline lebend zu finden»

Der Genfer Staatsanwalt und der Polizeichef geben an einer Pressekonferenz die Details zum Fall Adeline bekannt. Offenbar ist Anthamatten bereits am Freitag nach Polen geflüchtet.

Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Frédéric Bott, Keystone
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Marcin Bielecki, Keystone
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Kapo Genf
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Der mutmassliche Mörder der Genfer Sozialtherapeutin ist offenbar bereits am Tag nach der Bluttat nach Polen geflüchtet. Dies zeigt eine im Fluchtauto gefundene Parkbusse der polnischen Polizei, die am Freitag um 15.04 Uhr ausgestellt wurde.

An einer Pressekonferenz gaben der Genfer Oberstaatsanwalt Olivier Jornot und der Chef der Kriminalpolizei François Schmutz neue Details zum Fall Adeline bekannt. Die Polizei wurde vom Verschwinden der beiden Personen am Donnerstag um 14.59 Uhr informiert, nachdem die Sozialtherapeutin und der Häftling um 11 Uhr nicht zur Reittherapie erschienen waren. Warum die Polizei erst nach vier Stunden alarmiert wurde, werde untersucht, sagte Jornot. «Um 16.06 Uhr wurde eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Die Fahnder nahmen daraufhin Kontakt mit Adelines Familie auf. Gleichzeitig wurde Anthamattens Zelle durchsucht.»

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