Zum Hauptinhalt springen

Westschweizer Häftling wurde zu früh entlassen – aus Versehen

Schon wieder eine Panne in einem Westschweizer Gefängnis: Ein wegen Raub verurteilter Mann wurde zu früh entlassen. Die Verantwortlichen geben zu, einen «schweren Fehler» gemacht zu haben.

Hier wurde der Häftling fälschlicherweise zu früh entlassen: Die Strafanstalt Bellechasse in Sugiez FR. (Archivbild)
Hier wurde der Häftling fälschlicherweise zu früh entlassen: Die Strafanstalt Bellechasse in Sugiez FR. (Archivbild)
Gaetan Bally, Keystone

Ein Häftling ist fälschlicherweise zu früh aus einem Freiburger Gefängnis entlassen worden. Er wurde zu Unrecht freigelassen, nachdem er zwei Drittel seiner Strafe abgesessen hatte. Nach einigen Tagen in Freiheit wurde er ins Gefängnis Bellechasse zurückgebracht.

Noch nie zuvor war es in dem Freiburger Gefängnis zu einem derartigen Vorfall gekommen. Ein Sprecher der Freiburger Polizei bestätigte eine Meldung des Onlineportals der Gratiszeitung «20 minutes».

Der irrtümlich Entlassene war nach Angaben der Justiz- und Sicherheitsdirektion ein fünfzigjähriger Senegalese. Er muss wegen Raubes viereinhalb Jahre absitzen. Am 2. Juni erhielt er aus nicht geklärten Gründen einen Entlassungsschein. Einige Tage später wurde er in Thônex GE wieder festgenommen.

Grillfest war geplant

Die Schwester des Häftlings sagte gegenüber «20 minutes», sie hätten bereits für ein Grillfest mit der Familie eingekauft, als die Polizei sie abgefangen habe.

Die Justiz- und Sicherheitsdirektion sprach von einem schweren Irrtum. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur SDA, dass nun die Gründe des Irrtums gefunden werden und Massnahmen ergriffen werden müssten, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole.

SDA/thu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch