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Wenn der Papst anruft und keiner rangeht

Fünf Nonnen eines spanischen Klosters haben die Neujahrsglückwünsche des Papstes verpasst. Weil sie beim Mittagsgebet waren, nahmen sie seinen Anruf nicht entgegen.

Hinterliess seine Grüsse auf dem Anrufbeantworter: Papst Franziskus. (Archivbild)
Hinterliess seine Grüsse auf dem Anrufbeantworter: Papst Franziskus. (Archivbild)
Keystone

Mit einem Überraschungsanruf an Silvester hat Papst Franziskus die Nonnen eines spanischen Klosters in helle Aufregung versetzt. Weil keine der Schwestern ans Telefon ging, hinterliess das Oberhaupt der katholischen Kirche ihnen Glückwünsche für einen guten Rutsch auf dem Anrufbeantworter.

Wie der spanische Rundfunksender Cope gestern Abend enthüllte, fragte der 77-Jährige auf Spanisch zunächst in heiterem Ton: «Was treiben wohl die Nonnen, dass sie nicht rangehen können?» – «Ich bin Papst Franziskus. Ich wollte euch Silvestergrüsse schicken. Mal schauen, ob ich nachher wieder anrufen kann. Gott segne euch!», sagte der Argentinier, bevor er auflegte.

Mit dem Mittagsgebet beschäftigt

Die fünf Nonnen des Klosters der Barfüssigen Karmeliterinnen in Lucena in der südspanischen Provinz Córdoba waren aus dem Häuschen, als sie die Nachricht abhörten. Und natürlich auch enttäuscht, weil sie den Anruf des Heiligen Vaters verpasst hatten.

«Als meine Pflichten es mir erlaubten, ans Telefon zu gehen, wollte ich im wahrsten Sinne des Wortes sterben», sagte die Klosterleiterin, Schwester Adriana, zu Cope. Franziskus kenne die drei argentinischen Nonnen des Klosters persönlich. Er sei seit 15 Jahren «ein alter Freund», so die Argentinierin.

Sie seien nicht ans Telefon gegangen, weil sie mit dem Mittagsgebet beschäftigt waren. Danach hätten sie nach vielen Versuchen doch noch vor dem Jahreswechsel mit Franziskus sprechen können.

SDA/rbi

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