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Weitere mutmassliche Höxter-Opfer gefunden

Die Ermittlungen im Mord-Fall Höxter bringen neue Erkenntnisse ans Licht. Nebst vier identifizierten Frauen, dürfte es noch weitere Opfer geben.

kat
Ein Mordfall bewegt Deutschland: Die Polizei hat weitere Hinweise von Frauen erhalten, die Kontakt zu dem festgenommenen Wilfried W. hatten. (3. Mai 2016).
Ein Mordfall bewegt Deutschland: Die Polizei hat weitere Hinweise von Frauen erhalten, die Kontakt zu dem festgenommenen Wilfried W. hatten. (3. Mai 2016).
EPA / CAROLINE SEIDEL
Zu den Opfern gehört nach neuen Erkenntnissen offenbar auch eine 33-jährige Frau aus Niedersachsen.
Zu den Opfern gehört nach neuen Erkenntnissen offenbar auch eine 33-jährige Frau aus Niedersachsen.
Marcel Kusch / EPA
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Die Gräueltaten aus Höxter ziehen, wie Ermittler vermutet hatten, weitere Kreise. Im Fall der zwei zu Tode gequälten Frauen hat die Polizei bisher vier weitere misshandelte Frauen identifiziert. Die Sonderkommission «Bosseborn» habe zu den Frauen Kontakt aufgenommen, teilte das Polizeipräsidium am Montag in Bielefeld mit.

Aus den Ermittlungen hätten sich zudem Hinweise auf weitere Misshandlungsopfer ergeben. Sie seien aber noch nicht eindeutig identifiziert worden.

Der mutmassliche Täter, ein 46 Jahre alter Mann, soll zusammen mit seiner 47 Jahre alten Ex-Frau in seinem Haus im nordrhein-westfälischen Höxter-Bosseborn zwei Frauen im Alter von 33 und 41 Jahren so schwer misshandelt haben, dass sie starben. Das mutmassliche Täterpaar hatte die beiden Frauen über Kontaktanzeigen kennengelernt.

Das Paar wurde Ende April festgenommen. Seither suchen die Ermittler nach weiteren möglichen Opfern. Insgesamt gingen bei der Polizei bisher 50 Hinweise ein.

(SDA)

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