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Warmfront sorgte für eine windige Nacht

Besonders in den Bergen bliesen in der Nacht starke Winde. Auch am Nachmittag traten in den Hochalpen orkanartige Stürme auf.

rbi
Winde peitschen über die Berge: Die Alpenlandschaft auf dem Stanserhorn bei wechselhaftem Wetter. (Archivbild)
Winde peitschen über die Berge: Die Alpenlandschaft auf dem Stanserhorn bei wechselhaftem Wetter. (Archivbild)
Keystone

Eine Warmfront hat in vielen Landesteilen für eine windigen Tag gesorgt. Am heftigsten stürmte es in den Bergen, wo Windspitzen von 180 Stundenkilometern gemessen wurden.

Kräftig blies der Wind mit 182 km/h auf dem Jungfraujoch, wie Meteonews mitteilte. Der Wetterdienst meldete zudem Windgeschwindigkeiten von 158 km/h auf dem Titlis, 149 km/h auf dem Gornergrat und 147 km/h auf dem Crap Masegn.

Auch am Nachmittag traten in den Hochalpen orkanartige Winde auf, wie MeteoSchweiz meldete. Bis zum Abend beruhige sich aber das Wetter immer mehr.

Die kräftige Winde sind laut Meteonews die Folge einer Warmfront, die neben viel Wind in einigen Regionen der Alpen auch grosse Niederschlagsmengen brachte.

Perfekte Skikonditionen

Inneralpin gab es gemäss einer Mitteilung des Wetterdienstes Meteomedia hingegen kaum Wind. Im Oberwallis und in Mittelbünden fiel daher Schnee bis auf 1200 Meter über Meer. Laut MeteoSchweiz schneite es in Arosa etwa 13 Zentimeter, auf dem Berninapass 5 Zentimeter und auf dem Säntis 8 Zentimeter.

Der erste Schnee führt in Verbier VS dazu, dass die Bahnen am Wochenende erstmals ihre Tore öffnen. Auf 2700 Meter über Meer fiel 50 Zentimeter Neuschnee. Die Bedingungen seien perfekt, um Ski zu fahren, teilte das Tourismusbüro mit. Allerdings beschränkt sich der Betrieb vorerst auf zwei Pisten.

(SDA)

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