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Während Schiesserei mit Ex-Freundin telefoniert

Ein Mann hat auf einer Pool-Party in San Diego wahllos auf Menschen geschossen. Eine Besucherin ist tot, sechs Personen sind teilweise schwer verletzt.

Hat den Täter erschossen: Die Polizei sichert den Tatort in San Diego. (1. Mai 2017)
Hat den Täter erschossen: Die Polizei sichert den Tatort in San Diego. (1. Mai 2017)
Julie Watson, Keystone
Zuvor habe der Mann seine Waffe auf die Beamten gerichtet. Ein Besucher der Pool-Party erzählt von den grauenvollen Momenten. (1. Mai 2017)
Zuvor habe der Mann seine Waffe auf die Beamten gerichtet. Ein Besucher der Pool-Party erzählt von den grauenvollen Momenten. (1. Mai 2017)
Julie Watson, Keystone
Eine Frau ist tot, sechs Personen sind zum Teil schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. (1. Mai 2017)
Eine Frau ist tot, sechs Personen sind zum Teil schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. (1. Mai 2017)
Gregory Bull, Keystone
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Ein 49-jähriger Mann hat am Sonntag auf die Gäste einer Pool-Party im kalifornischen San Diego geschossen; eine Frau wurde nach Polizeiangaben tödlich getroffen und sechs Personen wurden schwer verletzt. Der mutmassliche Täter sei von Polizisten gestellt und erschossen worden, nachdem er seine grosskalibrige Handfeuerwaffe auf die Beamten gerichtet habe, teilte San Diegos Polizeichefin Shelley Zimmerman auf einer Pressekonferenz mit. Die Verletzten würden wohl alle überleben.

Der Polizei zufolge wohnte der mutmassliche Täter in dem Wohnblock, an dessen Pool die Geburtstagsfeier stattfand. Ein Augenzeuge sagte, der Mann – ein Weisser im schwarzen Mantel – habe die Festgesellschaft aus einem Sessel mehr als eine halbe Stunde schweigend beobachtet. Als ihn einer der etwa 40 Gäste eingeladen habe mitzufeiern, habe der Mann eine Pistole gezogen und geschossen. «Es war gespenstisch, um das Mindeste zu sagen. Er stand nicht auf. Er sagte nichts. Er begann einfach zu schiessen», berichtete der 25-Jährige Demetrius Griffin.

Mit Ex-Freundin telefoniert

Die Kugeln trafen vier schwarze Frauen, zwei schwarze Männer und einen Hispanier. Alle seien mit Schusswunden in Krankenhäuser eingeliefert worden; eine der Frauen sei dort gestorben, erklärte die Polizei.

Zimmerman schloss ein rassistisches Motiv aus. Der Schütze habe mit seiner Ex-Freundin telefoniert, während er wahllos in die Menge feuerte, sagte sie am Montag. Er habe gewollt, dass die Frau sein Massaker verfolgen konnte. Seine Familie habe gewusst, dass er verzweifelt war, aber keine Ahnung gehabt, dass er zu Gewalt greifen werde.

(dapd)

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