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Von 90 Menschen fehlt jede Spur

Seit fünf Tagen suchen die Helfer nach dem verheerenden Erdrutsch im US-Staat Washington nach Verschütteten. Die Zahl der Opfer könnte dramatisch steigen.

US-Präsident Barack Obama (rechts) umarmt den Feuerwehrchef von Oso, Willy Harper. (22. April 2014)
US-Präsident Barack Obama (rechts) umarmt den Feuerwehrchef von Oso, Willy Harper. (22. April 2014)
Keystone
Die Bewohner von Arlington gedenken den Verstorbenen bei einer Trauerfeier. (25. März 2014)
Die Bewohner von Arlington gedenken den Verstorbenen bei einer Trauerfeier. (25. März 2014)
Reuters
Heftige Regenfälle lösten den Erdrutsch aus.
Heftige Regenfälle lösten den Erdrutsch aus.
AP Photo/The Herald, Genna Martin
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Der zuständige Feuerwehrchef Travis Hots sagte heuteg, er rechne nach dem Erdrutsch mit deutlich mehr Toten in den kommenden ein bis zwei Tagen. Mindestens 90 Menschen galten nach dem Unglück im Bundesstaat Washington immer noch als vermisst.

Den Angaben zufolge wurden neben den 16 Todesopfern bis Mittwochabend (Ortszeit) weitere neun Leichen geborgen. Doch die Behörden warteten zunächst noch die Identifizierung ab, bevor sie die offizielle Zahl der Opfer erhöhten, hiess es.

Eine Lawine aus Schlamm, Schutt und Felsen

Am vergangenen Samstag war in der Nähe des Orts Oso, 90 Kilometer nordöstlich von Seattle, nach heftigen Regenfällen ein Hang abgebrochen. Eine Lawine aus Schlamm, Schutt, Felsen und Bäumen raste zu Tal. Dutzende Häuser wurden zerstört. Zunächst war von bis zu 220 Vermissten die Rede, doch die Behörden hätten 140 Personen inzwischen aufgespürt, sagte der Direktor der Notfallhilfe in Snohomish County, John Pennington.

Bei anhaltend starkem Regen suchten Helfer den fünften Tag in Folge nach Überlebenden. Es wurde jedoch befürchtet, dass einige der Opfer wohl nie gefunden werden.

SDA/ldc

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