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Vom Knast ins Weisse Haus

Der ehemalige Häftling Christopher Poulos durfte ein Praktikum im Dienste von Barack Obama absolvieren – aber erst nach sozialen Engagements und Jurastudium.

Hat seine zweite Chance erfolgreich genutzt: Christopher Poulos, Praktikant im Weissen Haus, in Washington.
Hat seine zweite Chance erfolgreich genutzt: Christopher Poulos, Praktikant im Weissen Haus, in Washington.
Screenshot/ The Washington Post

Amerika sei ein Land der zweiten Chance, erklärte Barack Obama im Januar - und ging gleich mit gutem Beispiel voran: Im Weissen Haus durfte ein wegen Drogendelikten vorbestrafter Mann ein Praktikum absolvieren, wie die «Washington Post» berichtete.

Der 33-jährige Christopher Poulos, der 2008 wegen Kokainbesitzes und -verkaufs zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde, hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Nach seiner Haftentlassung engagierte er sich in seiner Heimatstadt Portland im Bundesstaat Maine für jugendliche Straftäter und absolvierte ein Jurastudium.

Der Direktor des Büros für die Nationale Drogenkontrollstrategie des Weissen Hauses, Michael Botticelli, wurde auf Poulos aufmerksam, als beide an einer Sitzung der städtischen Strafrechtskommission in Portland teilnahmen.

SDA/afo

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