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Vom EU-Treffen zur Trauerzeremonie

In einer Arena im belgischen Lommel findet die Trauerfeier für die Verstorbenen des Busunglücks von letzter Woche statt. Eveline Widmer-Schlumpf und Didier Burkhalter werden anwesend sein.

jak
Gedenken der Toten: Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und der belgische Premier Elio Di Rupo an der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Busunglück in Siders. (14. März 2012)
Gedenken der Toten: Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und der belgische Premier Elio Di Rupo an der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Busunglück in Siders. (14. März 2012)
Keystone

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und Bundesrat Didier Burkhalter vertreten die Schweiz an den Trauerfeierlichkeiten in Belgien für die Opfer des Carunfalls im Wallis. Auch eine Walliser Behördendelegation und Vertreter der Rettungsdienste sind dabei.

Wie Bundesratssprecher André Simonazzi mitteilte, reist Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf am Mittwoch nach Belgien, um in Lommel an der offiziellen Trauerfeier für die Unfallopfer, die in diesem Ort zur Schule gegangen sind, teilzunehmen.

Nach einem Treffen mit dem belgischen Königspaar begibt sich Widmer-Schlumpf nach Leuven, wo eine Begegnung mit dem dortigen Bürgermeister und den Schulbehörden geplant ist. Am Donnerstag wird Bundesrat Didier Burkhalter in Leuven an der offiziellen Trauerfeier für die Unfallopfer aus diesem Ort teilnehmen.

An beiden Trauerfeiern wird auch der Kanton Wallis mit einer Behördendelegation sowie Vertretern der Rettungsdienste teilnehmen. Regierungspräsident Jacques Melly und Vizepräsidentin Esther Waeber- Kalbermatten reisten am Dienstagnachmittag nach Belgien.

Vertreter der Königshäuser

Begleitet werden sie von François Genoud, Stadtpräsident von Siders, Christian Varone, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Reynold Favre, Feuerwehrkommandant von Siders, Alain Rittiner, Chef der Ambulanz, sowie Jean-Pierre Deslarzes, Chef der kantonalen Rettungsorganisationen im Wallis.

Weitere Personen, die mit den Opferfamilien oder den Helfern in Kontakt waren, nehmen ebenfalls an der Trauerfeier teil, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Sie organisiert die Reise.

Ihre Teilnahme an der Trauerzeremonie zugesagt haben zudem der belgische König Albert II. und seine Frau Paola sowie der aus Belgien stammende EU-Präsident Herman Van Rompuy.

Da einige Opfer aus Holland stammen, werden auch das niederländische Kronprinzenpaar Willem-Alexander und Maxima sowie der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an der Trauerfeier teilnehmen.

Erstes Opfer beigesetzt

Beim Busunglück im Wallis wurden 28 Personen - davon 22 Kinder - getötet und 24 Kinder verletzt. Die Zeremonie für die 15 toten Kinder, die in Lommel die Schule besucht hatten, findet in der dortigen Arena statt, die rund 5000 Personen fasst. Zudem werden Leinwände aufgestellt, um die Trauerfeier nach draussen zu übertragen.

Mehrere hundert Menschen haben sich am Dienstag in Lommel versammelt, um einer beim Busunglück ums Leben gekommenen Angestellten der Primarschule die letzte Ehre zu erweisen. Die 37- Jährige ist das erste Opfer aus Lommel, das beigesetzt wurde.

(SDA)

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