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Vier Bombenanschläge in Indien

Bei den Anschlägen sind mindestens 50 Menschen verletzt worden. 194 Menschen starben bei einer Massenpanik vor einem Tempel.

Drei Explosionen ereigneten sich auf einem belebten Marktplatz in Agartala, der Hauptstadt des Bundesstaates Tripura, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein weiterer Sprengsatz detonierte demnach an einer Bushaltestelle.

Von den innerhalb von 45 Minuten ausgelösten Explosionen seien zwei sehr stark und eine von geringer Intensität gewesen, sagte der Sprecher. In einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Press Trust of India war von fünf Explosionen die Rede.

Massenpanik vor einem Hindu-Tempel

Anfangs sprach die Polizei von 140 Toten. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs stieg die Zahl der Toten, weil die Polizei in privaten Spitälern und Krematorien weitere Opfer fand, die von Verwandten dort eingeliefert wurden.

Das Unglück hatte sich am frühen Dienstagmorgen ereignet, als zum Beginn eines wichtigen hinduistischen Festes mehr als 25'000 Gläubige zum Chamunda-Devi-Tempel auf einem Hügel über der Stadt Jodhpur drängten.

Nach Behördenangaben wurde die Panik durch eine einstürzende Begrenzungsmauer des engen Fussweges zum Tempel ausgelöst. Dutzende Gläubige wurden verletzt, einige davon schwer.

SDA/oku

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