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«Viele starben, weil sie ihre Freunde nicht allein lassen wollten»

Die Eagles of Death Metal mussten miterleben, wie Dutzende Fans und Freunde im Bataclan in Paris umgebracht wurden. Erstmals sprechen sie über den Horror.

Sprechen über die schlimmsten Momente ihres Lebens: Josh Homme (links) und Jesse Hughes von den Eagles of Death Metal.
Sprechen über die schlimmsten Momente ihres Lebens: Josh Homme (links) und Jesse Hughes von den Eagles of Death Metal.
Screenshot/Youtube/Vice

Es war der blutigste und opferreichste Anschlag der Attentate in Paris am Freitag, 13. November: die Schiesserei im Club Bataclan während des Konzerts der Eagles of Death Metal. Die beiden Bandleader Jesse Hughes und Josh Homme, der selbst nicht bei dem Konzert dabei war, haben mit dem «Vice Mag» über die nackte Angst gesprochen.

Ein kurzer Auszug aus dem Interview des Vice Mag mit den Eagles of Death Metal. (Quelle: Youtube/vice)

Die Musiker der Band selbst hatten Glück, aber vier Menschen, die der Gruppe sehr nahe standen, gehörten zu den 89 Opfern des Anschlags. Hughes und Homme fällt es sichtlich schwer, über das Geschehene zu sprechen. Sie berichten, wie sich zahlreiche Menschen in ihrer Garderobe versteckt hatten, die Terroristen aber dort eindringen konnten. Nur eine Person überlebte.

«Die Menschen hatten eine so unglaublich grosse Angst», sagt Jesse Hughes, seine Stimme versagt fast. «Viele starben, weil sie ihre Freunde nicht allein lassen wollten.» Unzählige Konzertbesucher hätten versucht, ihre Freunde und Liebsten zu schützen, indem sie sich vor sie gestellt hätten.

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