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Verletzte bei Zwischenfall in AKW Fessenheim

Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze sind zwei Menschen verletzt worden. Zunächst war von einem Brand die Rede, dies wurde aber dementiert.

Uralt: Das im Elsass gelegene AKW ist seit rund 35 Jahren in Betrieb.
Uralt: Das im Elsass gelegene AKW ist seit rund 35 Jahren in Betrieb.

Bei einem Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der Schweizer Grenze sind heute zwei Personen leicht verletzt worden. Nach Angaben des Betreibers EDF erlitten sie leichte Verbrennungen, als Wasserstoffperoxid-Dampf austrat.

«Es handelt sich nicht um einen Brand, es ist ein kleines Problem», erklärte der Betreiber von Frankreichs ältestem AKW. Der Unfall habe sich nicht im Reaktorgebäude ereignet. Durch den Austritt des Dampfes sei vermutlich die Löschanlage aktiviert worden. Die beiden Verletzten seien «durch ihre Handschuhe hindurch» verletzt worden.

Präfektur bestreitet Brand

Auch die Präfektur erklärte, es handle sich nicht um einen Brand. Vielmehr sei es zu einem Austritt von Wasserstoffperoxid-Dampf gekommen, als Wasserstoffperoxid in ein Reservoir eingeleitet worden sei und mit Wasser reagiert habe. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort.

Das im Elsass direkt am Rheinkanal an der deutschen Grenze gelegene umstrittene Atomkraftwerk ist seit rund 35 Jahren in Betrieb. Von Fessenheim bis zur Schweizer Grenze sind es etwas mehr als 40 Kilometer.

(AFP)

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