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Unfallopfer sind aus dem Koma aufgewacht

Die drei Mädchen, die nach dem schweren Busunfall im Wallis in Lebensgefahr schwebten, sind nun über dem Berg. Sie sollen bald wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

fko
Anteilnahme hält an: Vor dem Unglückstunnel werden immer noch Blumen und Plüschtiere abgelegt. (17. März 2012)
Anteilnahme hält an: Vor dem Unglückstunnel werden immer noch Blumen und Plüschtiere abgelegt. (17. März 2012)
Keystone
Konvoi der Trauer: Die Särge mit den Opfern des Busunglücks werden vom Brüsseler Militärflughafen in die betroffenen Dörfer transportiert (16. März 2012).
Konvoi der Trauer: Die Särge mit den Opfern des Busunglücks werden vom Brüsseler Militärflughafen in die betroffenen Dörfer transportiert (16. März 2012).
Keystone
Sie wurden mit zwei belgischen Militärflugzeugen nach Hause geflogen. Belgische Soldaten nehmen die Särge in Empfang...
Sie wurden mit zwei belgischen Militärflugzeugen nach Hause geflogen. Belgische Soldaten nehmen die Särge in Empfang...
Keystone
... und bahren sie am Militärflughafen Melsbroek auf. (16. März 2012)
... und bahren sie am Militärflughafen Melsbroek auf. (16. März 2012)
Keystone
Ein Land ist erschüttert: In Belgien wird in einer Schweigeminute der 22 Kinder und sechs Erwachsenen gedacht, die beim Unfall ums Leben kamen. (16. März 2012)
Ein Land ist erschüttert: In Belgien wird in einer Schweigeminute der 22 Kinder und sechs Erwachsenen gedacht, die beim Unfall ums Leben kamen. (16. März 2012)
Keystone
Nachbarn und Angehörige der Toten haben sich vor der Schule in Lommel versammelt.  (16. März 2012)
Nachbarn und Angehörige der Toten haben sich vor der Schule in Lommel versammelt. (16. März 2012)
Keystone
Eine Schweigeminute für die Verunfallten: Mitarbeiter des Europäischen Rats in Brüssel. (16. März 2012)
Eine Schweigeminute für die Verunfallten: Mitarbeiter des Europäischen Rats in Brüssel. (16. März 2012)
Keystone
Ein Land in Trauer: Die belgische Flagge beim Parlament in Brüssel wurde auf halbmast gesetzt. (16. März 2012)
Ein Land in Trauer: Die belgische Flagge beim Parlament in Brüssel wurde auf halbmast gesetzt. (16. März 2012)
Reuters
Die Walliser Vize-Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten, der belgische Generalkonsul Hugo Brouwers, der niederländische Botschafter Bart Twaalfhoven, der Walliser Regierungspräsident Jacques Melly und der Walliser Polizeichef Christian Varone (von links) erweisen den Toten die Ehre. (16. März 2012)
Die Walliser Vize-Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten, der belgische Generalkonsul Hugo Brouwers, der niederländische Botschafter Bart Twaalfhoven, der Walliser Regierungspräsident Jacques Melly und der Walliser Polizeichef Christian Varone (von links) erweisen den Toten die Ehre. (16. März 2012)
Keystone
Die Toten des Unglücks werden in Etappen nach Hause gebracht. (16. März 2012)
Die Toten des Unglücks werden in Etappen nach Hause gebracht. (16. März 2012)
Keystone
Polizisten der Kantonspolizei Wallis bringen die Särge ins Flugzeug. (16. März 2012)
Polizisten der Kantonspolizei Wallis bringen die Särge ins Flugzeug. (16. März 2012)
Keystone
Eine belgische Militärmaschine hebt ab. (16. März 2012)
Eine belgische Militärmaschine hebt ab. (16. März 2012)
Reuters
Erste Schüler kehren heim: Ein Bus mit Angehörigen von Überlebenden auf dem Militärflugplatz Melsbroek bei Brüssel. (15. März 2012)
Erste Schüler kehren heim: Ein Bus mit Angehörigen von Überlebenden auf dem Militärflugplatz Melsbroek bei Brüssel. (15. März 2012)
Keystone
Kerzen und Blumen auf einer Brücke vor dem Tunnel, wo das Unglück geschah. (15. März 2012)
Kerzen und Blumen auf einer Brücke vor dem Tunnel, wo das Unglück geschah. (15. März 2012)
Keystone
Trauergottesdienst in Siders. (15. März 2012)
Trauergottesdienst in Siders. (15. März 2012)
Keystone
Pressekonferenz des Busunternehmens Toptours und der Busvereinigung (FBBA): Yves Mannaerts (l.), Direktor der FBAA, Toptours-Manager Tom Coremans (Mitte) und seine Frau vor den Medien in Aarschot. (15. März 2012)
Pressekonferenz des Busunternehmens Toptours und der Busvereinigung (FBBA): Yves Mannaerts (l.), Direktor der FBAA, Toptours-Manager Tom Coremans (Mitte) und seine Frau vor den Medien in Aarschot. (15. März 2012)
AFP
Abschied von den Kindern nehmen: Ein Bus verlässt den Unglückstunnel, nachdem Eltern die Unfallstelle besucht haben. (15. März 2012)
Abschied von den Kindern nehmen: Ein Bus verlässt den Unglückstunnel, nachdem Eltern die Unfallstelle besucht haben. (15. März 2012)
Keystone
Vor dem Besuch des Unfalltunnels: Angehörige verlassen das Hotel Vignes in Uvrier VS.
Vor dem Besuch des Unfalltunnels: Angehörige verlassen das Hotel Vignes in Uvrier VS.
Keystone
Trauer am Tag danach: Ein Kind legt vor der Schule in Lommel in Belgien Blumen nieder. (15. März 2012)
Trauer am Tag danach: Ein Kind legt vor der Schule in Lommel in Belgien Blumen nieder. (15. März 2012)
Keystone
Gestern fand in Leuven, Belgien, ein Gottesdienst für die Toten des Busunglücks statt.
Gestern fand in Leuven, Belgien, ein Gottesdienst für die Toten des Busunglücks statt.
Reuters
Ein Mann und eine Frau aus Belgien versuchen sich gegenseitig zu trösten im Spital von Siders. (14. März 2012)
Ein Mann und eine Frau aus Belgien versuchen sich gegenseitig zu trösten im Spital von Siders. (14. März 2012)
AFP
«Wenn man ein Kind verliert, gibt es keine Worte»: Der belgische Premierminister Elio Di Rupo (l.) und Eveline Widmer-Schlumpf einen Tag nach dem Unglück an einer Medienkonferenz in Siders. (14. März 2012)
«Wenn man ein Kind verliert, gibt es keine Worte»: Der belgische Premierminister Elio Di Rupo (l.) und Eveline Widmer-Schlumpf einen Tag nach dem Unglück an einer Medienkonferenz in Siders. (14. März 2012)
Keystone
Ein Leichenwagen trifft bei der Leichenhalle in Siders ein. (14. März 2012)
Ein Leichenwagen trifft bei der Leichenhalle in Siders ein. (14. März 2012)
Keystone
Der belgische Premierminister Elio Di Rupo, Finanzminister Steve Vanackere, Verteidigungsminister Pieter De Crem und der flämische Ministerpräsident Kris Peeters treffen in der Schweiz ein: Eine belgische Regierungsmaschine am Flughafen von Genf. (14. März 2012)
Der belgische Premierminister Elio Di Rupo, Finanzminister Steve Vanackere, Verteidigungsminister Pieter De Crem und der flämische Ministerpräsident Kris Peeters treffen in der Schweiz ein: Eine belgische Regierungsmaschine am Flughafen von Genf. (14. März 2012)
Keystone
Die Verzweiflung ist gross: Eine Mutter und ihr Kind stehen vor der betroffenen Schule Sint Lambertus in Heverlee, Belgien. (14. März 2012)
Die Verzweiflung ist gross: Eine Mutter und ihr Kind stehen vor der betroffenen Schule Sint Lambertus in Heverlee, Belgien. (14. März 2012)
Reuters
Vollständig eingedrückt: Das Wrack in einer Garage in Siders. (14. März 2012)
Vollständig eingedrückt: Das Wrack in einer Garage in Siders. (14. März 2012)
AFP
Verdeutlicht die Stärke des Aufpralls: Der zerstörte Reisecar. (14. März 2012)
Verdeutlicht die Stärke des Aufpralls: Der zerstörte Reisecar. (14. März 2012)
Keystone
Schwere Aufgabe für die Rettungskräfte: Gut 200 Personen waren kurz nach dem Unfall vor Ort. (13. März 2012)
Schwere Aufgabe für die Rettungskräfte: Gut 200 Personen waren kurz nach dem Unfall vor Ort. (13. März 2012)
Reuters
Rettungskräfte im Einsatz: Helikopter an der Unfallstelle. (14. März 2012)
Rettungskräfte im Einsatz: Helikopter an der Unfallstelle. (14. März 2012)
Keystone
Vom Ereignis gezeichnet: Der belgische Botschafter in der Schweiz, Jan Luykx, bei einer Pressekonferenz.  (14. März 2012)
Vom Ereignis gezeichnet: Der belgische Botschafter in der Schweiz, Jan Luykx, bei einer Pressekonferenz. (14. März 2012)
Keystone
Die Unfallstelle: Der Bus im Tunnel. (14. März 2012)
Die Unfallstelle: Der Bus im Tunnel. (14. März 2012)
Keystone
Äusserten sich an einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz: Christian Varone, Leiter der Walliser Kantonspolizei, Jacques Melly, Präsident der Walliser Regierung, und Jan Luykx, der belgische Botschafter in der Schweiz. (14. März 2012)
Äusserten sich an einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz: Christian Varone, Leiter der Walliser Kantonspolizei, Jacques Melly, Präsident der Walliser Regierung, und Jan Luykx, der belgische Botschafter in der Schweiz. (14. März 2012)
Reuters
Der Aufprall zerfetzte den Reisecar regelrecht: Der verunglückte Bus in Siders. (14. März 2012)
Der Aufprall zerfetzte den Reisecar regelrecht: Der verunglückte Bus in Siders. (14. März 2012)
Keystone
Grosseinsatz: Helikopter und Krankenwagen an der Unfallstelle. (14. März 2012)
Grosseinsatz: Helikopter und Krankenwagen an der Unfallstelle. (14. März 2012)
Reuters
Der Reisecar fuhr gegen die Wand: Rettungskräfte am Tunneleingang. (14. März 2012)
Der Reisecar fuhr gegen die Wand: Rettungskräfte am Tunneleingang. (14. März 2012)
Keystone
52 Menschen an Bord des Busses: Retter tragen eine Bahre zum Helikopter. (14. März 2012)
52 Menschen an Bord des Busses: Retter tragen eine Bahre zum Helikopter. (14. März 2012)
Reuters
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Eine Woche nach dem schweren Busunglück in der Schweiz sind drei verletzte Mädchen auf dem Weg der Besserung. Sie seien wieder zu Bewusstsein gekommen und könnten mit ihren Eltern sprechen, teilte die Universitätsklinik Lausanne heute mit.

«Der Gesundheitszustand der jungen Patientinnen hat sich deutlich verbessert und es besteht keine unmittelbare Gefahr für ihr Leben mehr», hiess es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Zwei Mädchen mit Kopfverletzungen seien aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden und ihr «neurologischer Zustand entwickelt sich günstig».

Ein drittes Mädchen mit Verletzungen am Rückgrat zeige ermutigende Fortschritte und könne wieder ihre Finger und Zehen bewegen. «Für die drei beginnt nun der lange Wege der Reha», teilte die Klinik mit. Derzeit würden Pläne für den Transport der Verletzten in ihre Heimat ausgearbeitet. Alle drei Mädchen waren nach dem Busunglück im Wallis ins Universitätsspital Lausanne (CHUV) gebracht worden.

Widmer-Schlumpf reist nach Belgien

In Belgien findet am Mittwoch eine Trauerfeier für die Unfallopfer statt. Wie Bundesratssprecher André Simonazzi heute mitteilte, reist Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf nach Lommel, um an der offiziellen Feier für die Opfer, die in diesem Ort zur Schule gegangen sind, teilzunehmen.

Nach einem Treffen mit dem belgischen Königspaar begibt sich Widmer-Schlumpf nach Leuven, wo eine Begegnung mit dem dortigen Bürgermeister und den Schulbehörden geplant ist. Am Donnerstag wird Bundesrat Didier Burkhalter in Leuven an der offiziellen Trauerfeier für die Unfallopfer aus diesem Ort teilnehmen.

An beiden Trauerfeiern wird auch der Kanton Wallis mit einer Behördendelegation sowie Vertretern der Rettungsdienste teilnehmen. Regierungspräsident Jacques Melly und Vizepräsidentin Esther Waeber- Kalbermatten reisten heute Nachmittag nach Belgien.

Vertreter der Königshäuser anwesend

Begleitet werden sie von François Genoud, Stadtpräsident von Siders, Christian Varone, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Reynold Favre, Feuerwehrkommandant von Siders, Alain Rittiner, Chef der Ambulanz, sowie Jean-Pierre Deslarzes, Chef der kantonalen Rettungsorganisationen im Wallis.

Weitere Personen, die mit den Opferfamilien oder den Helfern in Kontakt waren, nehmen ebenfalls an der Trauerfeier teil, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Sie organisiert die Reise.

Ihre Teilnahme an der Trauerzeremonie zugesagt haben zudem der belgische König Albert II. und seine Frau Paola sowie der aus Belgien stammende EU-Präsident Herman Van Rompuy. Da einige Opfer aus Holland stammen, werden auch das niederländische Kronprinzenpaar Willem-Alexander und Maxima sowie der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an der Trauerfeier teilnehmen.

Erstes Opfer beigesetzt

Beim Busunglück im Wallis wurden 28 Personen - davon 22 Kinder - getötet und 24 Kinder verletzt. Die Zeremonie für die 15 toten Kinder, die in Lommel die Schule besucht hatten, findet in der dortigen Arena statt, die rund 5000 Personen fasst. Zudem werden Leinwände aufgestellt, um die Trauerfeier nach draussen zu übertragen.

Die vom Busunglück betroffene Schule in Leuven gab auf ihrer Internetseite bekannt, dass wegen der Trauerfeier am Donnerstag kein Unterricht stattfinden wird. Einige Kinder aus Leuven statteten heute zum ersten Mal seit dem Unfall ihrer Schule einen Besuch ab, wie die dortige Polizei mitteilte.

(SDA)

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