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Tornados in Queens und Brooklyn

Zwei Wirbelstürme sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 177 Kilometern pro Stunde über New York hinweggezogen. Nach dem Unwetter begutachteten die Feuerwehrleute die Sturmschäden.

Heftige Unwetter: Tornado nimmt Kurs auf Queens. (8. September 2012)
Heftige Unwetter: Tornado nimmt Kurs auf Queens. (8. September 2012)
Keystone
Später traf der Tornado offenbar auf Festland und richtete kleinere bis mittlere Schäden an. (8. September 2012)
Später traf der Tornado offenbar auf Festland und richtete kleinere bis mittlere Schäden an. (8. September 2012)
Keystone
Anwohner betrachten die Schäden beim Breezy Point Surf Club in New York. (8. September 2012)
Anwohner betrachten die Schäden beim Breezy Point Surf Club in New York. (8. September 2012)
Reuters
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Zwei Tornados sind am Samstag über die US-Metropole New York hinweggezogen. Mehrere Gebäude wurden beschädigt und Bäume stürzten auf die Strassen. Über 1100 Menschen waren zeitweise ohne Strom. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Feuerwehrleute begutachteten im Stadtteil Queens Sturmschäden. Auf Videos von Passanten ist zu sehen, wie ein Tornado Sand und Abfälle in die Luft schleudert, während er über die Halbinsel Rockaway zieht.

Der erste Wirbelsturm traf Breezy Point auf der Rockaway-Halbinsel im Stadtteil Queens. Auf Videos von Passanten war zu sehen, wie ein Windhose Sand und Abfälle in die Luft schleudert. Eine Sprecherin der Feuerwehr sagte, Stromleitungen seien zusammengebrochen und es gebe möglicherweise weitere Schäden. Der Geschäftsführer eines Surfclubs sagte der Nachrichtenagentur AP, der Sturm habe Umkleidekabinen und Abfalltonnen aus Metall umgeworfen.

Tornado klang wie ein Zug

«Ich habe meinem vier Jahre alten Kind gerade Videos von Tornados auf dem Handy gezeigt und zwei Minuten später war er da», sagte Peter Maloney aus Breezy Point. «Es war, wie man immer sagt – er hörte sich an wie ein Zug.»

Wenig später zog ein zweiter, stärkerer Tornado über das Viertel Canarsie im Stadtteil Brooklyn hinweg. Es seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 177 Kilometern pro Stunde gemessen worden, teilte das Nationale Wetteramt mit. Mehrere Häuser wurden beschädigt, Stromleitungen gekappt und Bäume stürzten um.

Verzögerung beim Tennismatch

Die Meteorologen hatten eine Tornado-Warnung für Queens und Brooklyn ausgegeben, als der Sturm sich durch die Stadt bewegte. Sie galt bis 11.30 Uhr Ortszeit. Dem Wetteramt zufolge wurde auf dem Radar eine «starke Rotation» festgestellt.

In Flushing Meadows stand bisweilen die Halbfinal-Partie zwischen Tomas Berdych und Andy Murray auf der Kippe. Konnte aber mit Verzögerung doch noch begonnen werden. (Zum Liveticker).

dapd/mrs/mw

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