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Herumfliegendes Fussballtor tötet 2-Jährige

Bei schweren Unwettern und Tornados sind in den USA am Wochenende mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere werden vermisst.

Mehrere Tote und Verletzte alleine in Canton, Texas: Umgestürzte Autos vor einem zerstörten Gebäude. (30. April 2017)
Mehrere Tote und Verletzte alleine in Canton, Texas: Umgestürzte Autos vor einem zerstörten Gebäude. (30. April 2017)
Sarah A. Miller, Keystone
Eine Frau steht neben ihrem kaputten Auto. (30. April 2017)
Eine Frau steht neben ihrem kaputten Auto. (30. April 2017)
Sarah A. Miller, Keystone
Von dem Autohaus blieb nichts mehr übrig: Ein Mann begutachtet den Schaden.
Von dem Autohaus blieb nichts mehr übrig: Ein Mann begutachtet den Schaden.
Tom Fox/The Dallas Morning News, Keystone
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Im Süden und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sind bei heftigen Unwettern am Wochenende mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Im US-Staat Arkansas starben fünf Menschen, darunter eine Zehnjährige, in Texas gab es vier Todesopfer.

In Tennessee wurde am Sonntag ein zweijähriges Mädchen tödlich von einem umherfliegenden Fussballtor getroffen, teilte die Polizei mit. Bei Jackson in Mississippi starb ein Siebenjähriger durch einen Stromschlag im Wasser, eine zweite Person kam während der Stürme ebenfalls in Mississippi ums Leben.

Canton, 80 Kilometer östlich von Dallas, wird von einem Tornado heimgesucht. (Video: Youtube/Sam Dienst)

In Missouri ertrank zunächst eine Frau im Hochwasser, später im Laufe des Tages gab Gouverneur Eric Greitens einen zweiten Todesfall bekannt. In Arkansas wurde ein freiwilliger Feuerwehrchef getötet, als er während der Stürme im Einsatz war. Er wurde erst später zu den offiziell durch Unwetter verursachten Todesopfern gezählt.

«Es ist herzzerreissend»

Besonders schwer betroffen war die texanische Stadt Canton, rund 80 Kilometer östlich von Dallas, wo Tornados eine Spur der Verwüstung hinterliessen. Bürgermeisterin Lou Ann Everett mahnte am Sonntag, die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen. Die Tornados hätten eine Schneise von 56 Kilometern Länge und 24 Kilometern Breite durch den Bezirk Van Zandt County geschlagen, sagte sie. «Es ist herzzerreissend und aufwühlend, um es zurückhaltend zu formulieren.»

Örtliche Fernsehsender zeigten Bilder von umgeknickten Bäumen und Strommasten sowie von Gebäuden in Trümmern. Spürhunde seien im Einsatz, um mögliche verschüttete Menschen aufzuspüren, sagte Everett.

Eine Anwohnerin aus Clinton, Mississippi, beklagte die heftigen Schäden, die die Stürme hinterlassen hätten. Die schlimmsten Tornados seien offenbar sehr isoliert gewesen: «Ich dachte, als wir aus unserer Nachbarschaft kamen, dass überall Schäden sein würden. Aber unser kleiner Teilbereich war der einzige, der getroffen wurde», sagte Alexa Haik.

(AP)

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