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Tödlicher Skilift-Unfall: Justiz ermittelt gegen Angestellte

Der tödliche Skiunfall im Wallis, bei dem ein 12-jähriges Mädchen ums Leben kam, hat Folgen: Der Staatsanwalt nimmt sich den Sicherheitschef und den Betriebsleiter wegen fahrlässiger Tötung vor.

Die Walliser Staatsanwaltschaft hat wegen des tödlichen Unfalls einer 12-jährigen Skifahrerin in Evolène VS eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung gegen zwei Skiliftangestellte eröffnet. Das Mädchen war im Februar aus dem Skilift gefallen und verletzte sich dabei tödlich.

Nach ersten Ermittlungen richtet sich die Strafuntersuchung nun gegen den Sicherheitschef sowie den verantwortlichen Betriebsleiter der Skiliftbetreiberin Télé-Evolène. Dies teilte die Walliser Staatsanwaltschaft mit.

Kind prallte gegen zwei Masten

Am 10. Februar war ein zwölfjähriges Mädchen aus Biel aus einem Skilift gefallen und rund 100 Meter einen eisigen Hang hinuntergerutscht. Beim Rutschen prallte das Kind gegen einen mit Matratzen geschützten Pfosten. Dabei verlor es seinen Helm, rutschte weiter und prallte gegen einen zweiten Masten.

Das Mädchen, das sich mit seiner Schulklasse in einem Skilager befand, verletzte sich dabei so schwer, dass es später im Spital starb. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft in einem ersten Schritt eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt ein.

(SDA)

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