Thurgauerin vermisst Attentäter Amri

Der IS-Terrorist, der einen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt steuerte, hatte einer 23-jährigen Schweizerin einen Heiratsantrag gemacht. Sie glaubt an seine Unschuld.

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Anis Amri, der am Weihnachtsmarkt in Berlin zwölf Menschen tötete, hatte über Facebook Kontakt zu 140 Frauen. Das berichtet das ZDF-Magazin «Frontal21». Eine 29-jährige Thurgauerin fand ihn so sympathisch, dass sie im Video-Chat mit ihm sogar ihren Gesichtsschleier ablegte. «Er war mir gleich sympathisch. Wir haben viel zusammen gelacht», sagt die Tochter einer Thailänderin und eines Schweizers zur «Bild».

Soll auf Facebook von Heiratsangeboten «terrorisiert» worden sein: Die zum Islam konvertierte Thurgauerin Fatima A.

Die Thurgauerin Fatima A. konvertierte 2015 zum Islam. Amri soll ihr einen Heiratsantrag gemacht haben. Sie sagt, sie habe abgelehnt: «Das ging mir alles viel zu schnell. Ich wollte noch single bleiben».

«Ich vermisse ihn sehr»

Zuletzt habe das Paar vor Weihnachten telefoniert. Fatima A. kann sich nicht mehr daran erinnern, ob das vor oder nach dem Anschlag war. «Er rief gegen 23 Uhr an und wollte mich treffen. In einem Hotel. Aber ich wollte das nicht.» Amri habe traurig geklungen.

Der «SonntagsZeitung» sagte Fatima A. im Februar, sie glaube nicht, dass der Anschlag in Berlin echt gewesen sei. Der Zeitung «Bild» sagt sie nun: «Ich vermisse ihn. Er war ein guter Mensch.»

oli

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