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Täglich vergiftet sich ein Patient im Altersheim

Das Risiko von Vergiftungen durch Medikamente soll zunehmen. Grund dafür sei der Mangel an gut ausgebildetem Personal.

Pflegenotstand in Heimen: Ein Patient mit einem Pfleger. (Symbolbild)
Pflegenotstand in Heimen: Ein Patient mit einem Pfleger. (Symbolbild)
Gaetan Bally, Keystone

Mindestens ein Patient vergiftet sich in einem Alters- oder Pflegeheim täglich mit Medikamenten. Dies zeigen neue Zahlen von Tox Info Suisse, der telefonischen Beratungsstelle für Vergiftungen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Rund 500 Hilferufe hat die Stelle letztes Jahr laut Tox-Info-Suisse-Direktor Hugo Kupferschmidt aus Heimen entgegengenommen. Meist sei die Ursache eine Verwechslung oder eine falsche Dosierung eines Medikaments.

Zwar führe nicht jeder Medikationsfehler zu einer Vergiftung. Liege eine solche aber vor, verlaufe sie meist schwer.

Der Branchenverband der Schweizer Pflegefachpersonen sieht einen Zusammenhang mit dem Pflegenotstand, der in vielen Heimen herrscht. Der Mangel an gut ausgebildetem Personal erhöht laut dem Verband den Druck der Angestellten und beeinflusst die Patientensicherheit.

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