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Supermond lässt Venedig austrocknen

Die italienische Lagunenstadt ist berühmt für die Kanäle mit ihren Gondolieri. Auf diesen Anblick muss man zur Zeit verzichten.

Derzeit fahren in Venedig keine Gondeln.

Eigentlich droht Venedig eher das Absinken ins Meer wegen des stetig steigenden Meeresspiegels. Doch im Moment ist genau das Gegenteil der Fall: Venedig ist fast ausgetrocknet.

Ursache für den tiefen Wasserstand in der Lagunenstadt ist der ausbleibende Regen. Seit Wochen hat es in Venedig nicht mehr geregnet. Der Januar war in Italien der wärmste seit 250 Jahren. Zudem hat der Supermond den Kanälen den Rest gegeben. Der sorgte nämlich für eine noch stärkere Ebbe als üblich.

Eine aussergewöhnlich starke Ebbe hat das Wasser aus den Kanälen Venedigs getrieben: Gestrandete Gondeln in der Altstadt. (31. Januar 2018)
Eine aussergewöhnlich starke Ebbe hat das Wasser aus den Kanälen Venedigs getrieben: Gestrandete Gondeln in der Altstadt. (31. Januar 2018)
Marco Sabadin, AFP
Viele Kanäle in der Altstadt waren komplett ohne Wasser. (31. Januar 2018)
Viele Kanäle in der Altstadt waren komplett ohne Wasser. (31. Januar 2018)
Marco Sabadin, AFP
Ein weiteres Problem, das die Zeitung erwähnt: Auch Noteinsatzkräfte hätten die Kanäle nicht navigieren können – was bei Notfällen wohl Verzögerungen verursacht hätte.
Ein weiteres Problem, das die Zeitung erwähnt: Auch Noteinsatzkräfte hätten die Kanäle nicht navigieren können – was bei Notfällen wohl Verzögerungen verursacht hätte.
Marco Sabadin, AFP
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Nur noch vereinzelte Pfützen zeigen, dass hier vor kurzem Wasser war. Auch die Boote, die im Schlamm feststecken, sind ein Indiz. Derzeit fehlt in Venedig die Touristenattraktion schlechthin: Die Gondoliere mussten wegen des tiefen Meeresspiegels ihr Geschäft vorerst einstellen.

Nun hoffen die Venezianer – und vor allem die Touristen – dass es in Venedig endlich wieder regnet.

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