Zum Hauptinhalt springen

Spiess-Hegglin erstattet Strafanzeige

Als «dumme Schlampe», die «den Tod verdient», wurde die Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin auf Facebook bezeichnet. Nun geht sie juristisch dagegen vor.

Musste Drohungen in Sozialen Netzwerken über sich ergehen lassen: die Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin. (Archivbild vom 29. Januar 2015)
Musste Drohungen in Sozialen Netzwerken über sich ergehen lassen: die Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin. (Archivbild vom 29. Januar 2015)
Urs Flueeler, Keystone

Die Zuger Grüne Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin hat nach Verunglimpfungen und Drohungen auf Facebook Strafanzeige erstattet. Dies bestätigt ein Sprecher der Zuger Polizei der «NZZ am Sonntag».

In mehreren Facebook-Posts war Spiess-Hegglin als «dumme Schlampe» bezeichnet worden, welche «den Tod verdient» habe und «an die Wand gestellt werden» solle. Spiess-Hegglin hatte die fraglichen Texte zunächst veröffentlicht, zumal sie nach eigenen Angaben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht hatte, dass sich die Täter darauf entschuldigten. Der fragliche Facebook-Nutzer allerdings bekräftigte hierauf seine Drohungen, weshalb sich Spiess-Hegglin zur Anzeige entschloss.

Sie werde ähnliche Drohungen und Verunglimpfungen künftig zur Anzeige bringen, sagte Spiess-Hegglin der «NZZ am Sonntag»: «Es muss diesen Tätern ein für alle Mal klar sein, dass ich mir so etwas nicht bieten lasse.» Spiess-Hegglin war vor rund einem Jahr wegen der so genannten Zuger Sex-Affäre in die Schlagzeilen geraten. Sie sagt, die an sie gerichteten Anfeindungen hätten «ein beängstigendes Mass erreicht».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch