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Spanair-Crash: Maschine flog ohne Alarmsystem

Die Ermittler beim Absturz von Madrid werfen der Fluggesellschaft vor, mit einem defekten Sicherheitssystem geflogen zu sein.

Flugzeug in Flammen: Die Spanair-Maschine müssen Helikopter löschen.
Flugzeug in Flammen: Die Spanair-Maschine müssen Helikopter löschen.
Keystone
Dutzende von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen fahren zum Unglücksort beim Madrider Flughafen Barajas.
Dutzende von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen fahren zum Unglücksort beim Madrider Flughafen Barajas.
Keystone
Beileid für die Hinterbliebenen: Spaniens Regierungspräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero.
Beileid für die Hinterbliebenen: Spaniens Regierungspräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero.
Keystone
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An der Unglücksmaschine sei das Alarmsystem für die Auftriebshilfen an den Flügeln defekt gewesen. Das steht laut der spanischen Presse im Bericht der Expertenkommission, die den Absturz untersucht.

Die Piloten der Spanair-Maschine hätten nicht wissen können, dass die Flügel und Landeklappen beim Start nicht in der korrekten Position gewesen seien. Beim Absturz des Flugzeuges vom Typ MD-82 starben am 20. August 154 Menschen.

Hersteller warnte seit 1987

Der Flugzeughersteller McDonnell Douglas hatte 1987 nach einem ähnlichen Unglück empfohlen, bei Maschinen dieses Typs vor jedem Start das Alarmsystem zu prüfen.

Spanair habe das Alarmsystem jedoch nur vor dem ersten Flug einer Maschine am Tag und bei Zwischenstopps kontrolliert, hiess es in dem Bericht. Bei Zwischenstopps sei dies ausserdem nur dann der Fall gewesen, wenn die Besatzung komplett gewechselt habe. Wenn ein Crewmitglied für die Weiterreise an Bord geblieben sei, sei die Kontrolle entfallen. Dies sei bei der Unglücksmaschine der Fall gewesen. Das Flugzeug kam aus Barcelona, landete in Madrid und sollte von dort aus nach Gran Canaria weiterfliegen. Pilot und Copilot wurden nicht ausgetauscht.

sda/ap/oku

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