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Sohn gesteht Mord an seinen Eltern

Der Doppelmord von Sarmenstorf AG ist aufgeklärt: Ein 32-Jähriger hat zugegeben, seine Eltern erstochen zu haben. Die Frau des Täters stand unter Verdacht der Komplizenschaft.

Im Tötungsdelikt von Sarmenstorf AG hat der 32-jährige Sohn des getöteten Ehepaares ein Geständnis abgelegt. Er habe bereits bei der ersten Einvernahme zur Sache gestanden, teilte die Aargauer Staatsanwaltschaft heute mit. Der Sohn habe zugegeben, seine Eltern erstochen zu haben.

Seine 29-jährige Ehefrau, die ebenfalls unter Verdacht stand, an der Bluttat mitgewirkt zu haben, ist heute aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Laut Staatsanwaltschaft machte der Täter geltend, der Tat sei ein familiärer Streit vorausgegangen. Die beiden Beschuldigten sagten übereinstimmend aus, die Ehefrau des Sohnes habe sich in keiner Weise an der Tötung des 64-jährigen Mannes und seiner 60-jährigen Ehefrau beteiligt.

Auch die Auswertungen der Tatortspuren ergaben bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Belastungselemente gegen die 29-Jährige. Der dringende Tatverdacht gegen die Frau habe sich nicht erhärtet, hält die Staatsanwaltschaft fest. Daher sei sie aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Klappmesser als Tatwaffe

Die Ermittlungsbehörden stellten auch die Tatwaffe, ein Klappmesser, sicher. Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Aargau werten alle Spuren aus.

Die Strafverfolgungsbehörden sind dabei, den Tathergang anhand der erhobenen Beweismittel zu rekonstruieren und zu überprüfen, ob sich das Spurenbild mit den gemachten Aussagen deckt. Das Ehepaar war am 9. Juli in seinem Wohnhaus in Sarmenstorf getötet worden.

SDA

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