Zum Hauptinhalt springen

Snowboarder stirbt nach Lawinen-Niedergang

Am Sonntag wurde am Titlis wurde eine Person von einer Lawine mitgerissen. Der 37-Jährige verstarb im Spital.

Ein Leser hat die Lawine, die am Sonntag am Titlis OW niederging fotografiert. Foto: «20 Minuten»
Ein Leser hat die Lawine, die am Sonntag am Titlis OW niederging fotografiert. Foto: «20 Minuten»

Am Sonntagmorgen löste ein Snowboarder unterhalb der langen Wand im Gebiet Engelberg, ausserhalb der gesicherten Skipisten im Titlisgebiet, eine Lawine aus und wurde verschüttet. Die sofort aufgebotenen Rettungskräfte konnten den Mann mittels Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS) rasch orten und bergen. Der Verletzte wurde von der Rega in ein Spital geflogen.

In der Nacht auf Montag ist der verletzte Snowboarder im Spital verstorben. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Schweizer, welcher ausserhalb der Zentralschweiz wohnhaft war. Durch die Staatsanwaltschaft Obwalden wurde kein Strafverfahren eröffnet, da ein Drittverschulden ausgeschlossen werden kann.

Der verstorbene Snowboarder war zusammen mit einer weiteren Person ausserhalb markierter Skipisten unterwegs. Gemäss Schweizerischem Lawinenforschungsinstitut (SLF) herrschte am gestrigen Tag erhebliche Lawinengefahr, Gefahrenstufe 3.

Erhebliche Lawinengefahr

Im betroffenen Gebiet herrschte am Sonntag erhebliche Lawinengefahr, wie dem Lawinenbulletin des Schnee- und Lawineninstituts SLF zu entnehmen war. Diese Gefahrenstufe galt für die gesamte Innerschweiz, für grosse Teile des Kantons Graubünden sowie für den Kanton Wallis.

Ein Leser hat den Lawinenniedergang beobachtet und dann sofort den Mitarbeitern der Seilbahn gemeldet. «Es stand erst eine Gruppe von Leuten da, am Ende blieb noch einer übrig. Es war zunächst unklar, wie viele davon tatsächlich verschüttet wurden. Das war ein sehr mulmiges Gefühl, als ich das sah, da ich selber auch Freerider bin. Bei den jetzigen Schneeverhältnissen wäre ich aber nicht abseits der Piste gefahren», sagte er zu «20 Minuten».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch