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Shakira siegt im Kampf um Schweizer Konto

Die Sängerin Shakira hat ganz alleine Anspruch auf ihr millionenschweres Konto auf einer Schweizer Bank. Ein Genfer Gericht hat eine Klage ihres frühreren Freund, Antonio de la Ruas, zurückgewiesen.

Erfolg auf ganzer Linie: Der kolumbianische Superstar Shakira.
Erfolg auf ganzer Linie: Der kolumbianische Superstar Shakira.
Keystone

Popsängerin Shakira hat in einem Rechtsstreit mit ihrem Ex-Freund um Forderungen in Millionenhöhe einen Erfolg verbucht. Ein Genfer Gericht habe die Klage Antonio de la Ruas auf den Zugriff auf ein Schweizer Firmenkonto des kolumbianischen Superstars zurückgewiesen, sagte Shakiras Anwalt Marc Bonnant am Montag.

De la Rua müsse zudem für die Gerichtskosten in Höhe von umgerechnet 16'100 Euro aufkommen. Das bereits Ende Juni gefällte Urteil wurde bislang nicht veröffentlicht.

Die Anwältin des Argentiniers, My-Linh Schifferli, sagte, ihr Mandant fechte das Urteil nicht an. Gleichzeitig kritisierte sie den Richterspruch, der darauf beruhe, dass kein schriftlicher Vertrag zwischen beiden Streitparteien vorliege.

An der Firma beteiligt

De la Rua hatte die Hälfte des Bankvermögens verlangt, das sich auf 50 Millionen Dollar belaufen soll. Nach seiner Darstellung war er an Shakiras Firma beteiligt. Das Gericht habe hierfür aber keine Beweise gefunden, sagte Bonnant. Zudem liege ein vorehelicher Vertrag vor, der Ansprüche de la Ruas auf einen Anteil an Shakiras Vermögen ausschliesse. Die Sängerin ist inzwischen mit dem spanischen Starfussballer Gerard Piqué vom FC Barcelona liiert.

Shakira und de la Rua hatten sich 2010 nach elf Jahren Beziehung getrennt. Der Sohn des argentinischen Ex-Präsidenten Fernando de la Rua verlangte anschliessend eine Beteiligung an Shakiras Vermögen, da er ihr seiner Ansicht nach durch Management- und Marketingleistungen zum internationalen Durchbruch verholfen habe.

Im vergangenen November hatte er in den USA eine Klage über 100 Millionen Dollar eingereicht. Seine Anwältin erklärte, dass die Entscheidung des Genfer Gerichts keinerlei Auswirkungen auf die weiteren Forderungen ihres Mandanten habe.

SDA/wid

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