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Sechs Europäer in Somalia verschleppt

Die Mitarbeiter einer französischen Hilfsorganisation wurden auf dem Rollfeld eines Flughafens in einen Wagen gezerrt und entführt.

Wie die Organisation Action Against Hunger in Paris mitteilte, griffen Unbekannte den Konvoi der Entwicklungshelfer in Dhusamareb 600 Kilometer nördlich von Mogadischu an. Bei den Geiseln handelt es sich um vier ausländische Entwicklungshelfer sowie zwei Piloten.

Nach Angaben des belgischen Aussenministeriums handelt es sich um einen Helfer aus Belgien, zwei aus Frankreich und einen aus Bulgarien. Zu der Tat bekannte sich niemand.

Der Überfall nahe der zentralsomalischen Stadt Dusamareb habe sich kurz nach der Landung des Flugzeuges noch auf dem Rollfeld ereignet, berichteten Augenzeugen. Die Entführer seien schwer bewaffnet gewesen.

Organisation seit 1992 im Land

Die Hilfsorganisation hat 14 ausländische und 219 einheimische Mitarbeiter in Somalia. Seit 1992 betreibt sie Gesundheits- und Wasserversorgungsprojekte in dem krisengeschüttelten ostafrikanischen Land.

Seit 1991 gibt es in Somalia eine funktionierende Zentralregierung mehr. Für Lösegeldzahlungen werden immer wieder Journalisten, Ausländer und Entwicklungshelfer entführt.

ap/sda/oku

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