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Sechs Aktivistinnen erklimmen Wolkenkratzer The Shard

Aus Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis hat Greenpeace eine spektakuläre Aktion lanciert: Sechs Frauen der Organisation kletterten auf das 310-Meter-Haus The Shard in London. Die Wahl war begründet.

Wollen hoch hinaus: Greenpeace-Aktivistinnen klettern auf The Shard. (11. Juli 2013)
Wollen hoch hinaus: Greenpeace-Aktivistinnen klettern auf The Shard. (11. Juli 2013)
Keystone
Ein weiter Weg: Das 310-Meter-Hochhaus in London. (11. Juli 2013)
Ein weiter Weg: Das 310-Meter-Hochhaus in London. (11. Juli 2013)
AFP
Auch Fotografen sind vor Ort.
Auch Fotografen sind vor Ort.
Keystone
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Mit einer spektakulären Kletteraktion haben sechs Aktivistinnen der Umweltorganisation Greenpeace gegen die Ölbohrungen des Energiekonzerns Shell in der Arktis protestiert. Die sechs Frauen begannen in London kurz vor Sonnenaufgang mit der nicht genehmigten Besteigung des 310 Meter hohen Shard-Tower, wie Greenpeace und die Polizei mitteilten.

Auf der Spitze des 72-stöckigen Hochhauses in Sichtweite der Shell-Zentrale hängten sie ein grosses Transparent auf. «Shells Pläne sind riskant und bedrohen die Arktis», erklärte Greenpeace. Nachdem in den Gewässern vor dem US-Bundesstaat Alaska nach mehreren Unglücken die Bohrungen gestoppt worden seien, wolle Shell nun vor Russland nach Öl suchen, weil dort die Umweltauflagen weniger streng seien, hiess es in einer Mitteilung. Shell hatte 2012 nach eigenen Angaben erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt zwei Bohrlöcher in der Arktis bei Alaska installiert, doch wurden die Arbeiten wegen Problemen im Februar unterbrochen.

Die Besteigung des Shard-Tower wurde live im Internet übertragen. Nach Angaben von Greenpeace wurde das erst im Februar eingeweihte Hochhaus des italienischen Architekten Renzo Piano ausgewählt, weil es zwischen den drei Londoner Bürogebäuden von Shell steht.

AP/wid

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