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Schweres Erdbeben in Mexiko und Guatemala

Nahe der mexikanisch-guatemaltekischen Grenze hat sich ein Erdbeben der Stärke 6,9 ereignet. Es werden Tote gemeldet.

Die Spuren des heftigen Erdbebens: ein zerstörtes Gebäude in San Marcos. (7. Juli 2014)
Die Spuren des heftigen Erdbebens: ein zerstörtes Gebäude in San Marcos. (7. Juli 2014)
Storyful/@BVoluntarios

Ein heftiges Erdbeben hat am Morgen die Grenzregion zwischen Mexiko und Guatemala erschüttert. Mindestens vier Menschen kamen in beiden Ländern ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Das Beben der Stärke 6,9 brachte sogar in der Hunderte von Kilometern entfernten mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt Gebäude und Laternen ins Wanken. Dutzende Gebäude und Wohnhäuser wurden beschädigt oder zerstört, in einigen Orten fiel der Strom aus. In Guatemala gab es zudem Berichte über Erdrutsche.

Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke des Bebens, das sich um 06.23 Uhr Ortszeit ereignete, zunächst mit 7,1 angegeben. Später korrigierte sie die Angabe auf 6,9. Das Epizentrum lag im Pazifik, etwa zwei Kilometer nordöstlich der mexikanischen Stadt Puerto Madero im Staat Chiapas nahe der Grenze zu Guatemala in einer Tiefe von 60 Kilometern.

30 Häuser beschädigt

In dem Ort Pati in Guatemalas Grenzprovinz San Marcos starben mindestens zwei Menschen in ihren Häusern durch einstürzende Mauern, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Eine Frau in Quetzaltenango erlitt einen Herzinfarkt. Guatemalas Präsident Otto Pérez Molina sagte im Radiosender Emisores Unidos zudem, ein neugeborenes Baby sei von einer einstürzenden Wand getroffen worden. Unklar blieb zunächst, ob es überlebte.

Aus dem mexikanischen Ort Huixtla in Chiapas meldete der Zivilschutz einen Toten. Ein Mann sei dort durch einstürzende Wände erschlagen worden, hiess es. Menschen strömten in der Stadt Tapachula nahe dem Epizentrum in Panik auf die Strassen. Das Rote Kreuz behandelte nach eigenen Angaben einige Erwachsene und Kinder, die an Angstzuständen litten. In Guatemala wurden den Angaben zufolge mindestens 30 Häuser beschädigt. Der Schulunterricht fiel vielerorts aus.

AP/ldc

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