Zum Hauptinhalt springen

Schumachers Helm beim Unfall zerbrochen

Während Michael Schumacher noch immer im Koma liegt, gelangen Details des Unfalls an die Öffentlichkeit. Seine Managerin widerspricht der Darstellung, dass er mit hohem Tempo unterwegs gewesen sei.

Michael Schumacher wurde von Grenoble ins Universitätsspital Lausanne verlegt. (3. Juni 2010)
Michael Schumacher wurde von Grenoble ins Universitätsspital Lausanne verlegt. (3. Juni 2010)
Laurent Gillieron, Keystone
Aufgewacht und aus der Klinik entlassen: Der beim Skifahren verunfallte Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma.
Aufgewacht und aus der Klinik entlassen: Der beim Skifahren verunfallte Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma.
AFP
«Hätte Schumacher keinen Helm getragen, hätte er den Sturz nicht überlebt»: Neurochirurg Stephan Chabardes. (30. Dezember 2013)
«Hätte Schumacher keinen Helm getragen, hätte er den Sturz nicht überlebt»: Neurochirurg Stephan Chabardes. (30. Dezember 2013)
Keystone
1 / 12

Bei dem Skiunfall von Formel-1-Legende Michael Schumacher ist der Helm zerbrochen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP heute aus Ermittlerkreisen. Die «Bild»-Zeitung berichtete auf ihrer Website darüber hinaus unter Berufung auf einen der Nothelfer, am Unfallort sei «viel Blut» gefunden worden. Der 44-jährige Schumacher wird seit Sonntagnachmittag in der Uniklinik in Grenoble behandelt. Er schwebt nach Angaben der Ärzte in Lebensgefahr.

Die Managerin von Michael Schumacher, Sabine Kehm, führt den schweren Skiunfall des Formel-1-Rekordweltmeisters auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurück. Er sei eine Kurve gefahren, auf einen Stein getroffen, den er nicht gesehen habe, und sei dann nach unten auf einen Felsen katapultiert worden, sagte sie. «Das ist extrem und sehr unglücklich (...), wirklich sehr, sehr grosses Pech.» Schumacher habe keine hohe Geschwindigkeit gehabt. Damit widersprach sie den Berichten der behandelnden Ärzte, wonach der Aufprall bei hoher Geschwindigkeit geschehen sei. Sie bestätigte jedoch, dass sein Helm beim Aufprall geborsten sei.

Schumacher hatte am Sonntag bei einem Sturz beim Skifahren in Méribel schwere Hirnverletzungen erlitten und kämpft um sein Leben. Er liegt weiter im künstlichen Koma und musste wegen seines schweren Schädel-Hirn-Traumas bereits zweimal operiert werden. Die Ärzte meldeten heute eine kleine Verbesserung seines Zustands. Doch sei die Gefahr noch nicht gebannt. Sein Gehirn sei immer noch stark geprellt.

AFP/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch