Zum Hauptinhalt springen

Schauspieler Peter Arens ist tot

Der Schauspieler und Regisseur Peter Arens ist 87-jährig gestorben. Er wirkte in über 60 Filmen mit und wurde unter anderem für seine Rolle als Arzt in «Uli, der Pächter» bekannt.

Spielte auf der Theaterbühne und in Filmen: Peter Arens (links) als Richard Willey, Siegfried Gressi (rechts) als George Pidgen in "Ausser Kontrolle" im Zürcher Schauspielhaus. (Dezember 1996)
Spielte auf der Theaterbühne und in Filmen: Peter Arens (links) als Richard Willey, Siegfried Gressi (rechts) als George Pidgen in "Ausser Kontrolle" im Zürcher Schauspielhaus. (Dezember 1996)

Der Schauspieler und Regisseur Peter Arens ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren, wie aus einer amtlichen Todesanzeige in der «Zürichsee-Zeitung» hervorgeht. Neben seiner Arbeit an verschiedenen Bühnen wirkte er auch in 67 Filmen mit.

Arens spielte unter anderem einen Arzt in den Gotthelf-Verfilmungen «Uli, der Pächter» (1955) und «Anne Bäbi Jowäger», den Komponisten Carl Maria von Weber in «Durch die Wälder, durch die Auen» (1956) und den Vater des kleinen Gaylord in «Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung» (1968). 1990 wirkte er zudem im ersten Schweizer «Tatort» - «Howalds Fall» - mit. Sein letzter Film war 2009 «Villa Amalia».

Peter Arens wurde am 18. Februar 1928 in Freiburg im Breisgau geboren. Seine Mutter Charlotte war Schauspielerin, und so absolvierte er nach dem Gymnasium und neben dem KV in Bern die Theaterausbildung. Sein Debüt gab er 1947 am Stadttheater Bern.

Nach Engagements unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, den Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater und dem Berliner Schillertheater kam er 1963 ans Zürcher Schauspielhaus.

Die Zürcher waren die «gschwinderen»

1991 erzählte er in der Radiosendung «Persönlich», weshalb es ihn als Berner nach Zürich verschlagen habe: «Zürich hat mich angefragt», erklärte Peter Arens. «Hätte mich Bern angefragt, wäre ich vielleicht in Bern gelandet.»

Am Schauspielhaus war er bis 2000 festes Mitglied des Ensembles und spielte unter Regiegrössen wie Werner Düggelin, Leonard Steckel und Andrzej Wajda. Daneben inszenierte er dort unter anderem 1973 Hansjörg Schneiders «Brod und Wein», 1981 Urs Widmers «Stan und Ollie i dr Schwyz», 1986 Schneiders «Altwiibersummer» und 1992 Tankred Dorsts «Ich, Feuerbach». Daneben schrieb und inszenierte Arens mehrere Hörspiele.

Peter Arens war mit der Schauspielerin Margrit Ensinger verheiratet, und Babett Arens, die 1959 geborene Tochter der beiden, wurde ebenfalls Schauspielerin. Arens lebte bis zu seinem Tod in Stäfa am Zürichsee.

SDA/slw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch