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S5 und Bahnhof Uster nach Bombendrohung evakuiert

Eine S5 des Zürcher Verkehrsverbunds musste nach einer Bombendrohung evakuiert werden. Danach sorgte ein verdächtiger Gegenstand am Bahnhof Uster für Aufregung.

Gleich zwei Mal sorgte der Verdacht auf eine Bombe in der Region Zürich heute Abend für Durcheinander im Pendlerverkehr. Um 15.55 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Drohung ein, dass eine Bombe in einer S5 versteckt sei, die in Richtung Uster unterwegs war. Ein unbekannter Mann stiess die Drohung von der Telefonkabine auf der Traminsel beim Albisriederplatz in Zürich aus, wie Kantons- und Stadtpolizei gemeinsam mitteilten. Die Polizei hofft auf Hinweise.

Der Zug wurde im Hauptbahnhof evakuiert und auf ein Abstellgleis in der Nähe des Bahnhofs gefahren. Die angerückten Spezialisten der Stadtpolizei und der Transportpolizei fanden jedoch keine Bombe. Die Behörden gaben die Zugskomposition um 18 Uhr wieder für den Verkehr frei.

Gegenstand mit Roboter zerstört

Als «zusätzliche Massnahme» durchsuchten Beamte den Bahnhof Uster. Dort fanden sie einen verdächtigen Gegenstand. Die Behörden evakuierten den ganzen Bahnhof und die umliegenden Gebäude. Auch die naheglegenen Strassen wurden für den Verkehr komplett gesperrt.

Dann zerstörten Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Polizei den Gegenstand mit einem Roboter. Dieser erwies sich in der Folge als ungefährlich. Um 19 Uhr konnte der Bahnhof wieder freigegeben werden.

Bereits zweiter Vorfall in diesem Jahr

Im Januar musste der Bahnhof Uster bereits einmal evakuiert werden. Ein 15-jähriger Deutscher hatte in einer S9 damit gedroht, den Zug in die Luft zu sprengen. Wie sich herausstellte, hatte er psychische Probleme. Er wurde in eine Klinik eingewiesen.

SDA/rub

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