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Rückfall in den Winter

Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee bis ins Flachland: In der Karwoche gibt es keinen Frühling. Kommt er an Ostern?

Velofahrer müssen nochmals leiden: Die Strassen werden diese Woche wohl von Schneematsch bedeckt sein – Fahrradkurier in Zürich. (Archivbild)
Velofahrer müssen nochmals leiden: Die Strassen werden diese Woche wohl von Schneematsch bedeckt sein – Fahrradkurier in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Wer nach den letzten wärmeren Tagen glaubte, der Frühling sei bereits in der Schweiz angekommen, täuschte sich: Vor Ostern wird es nochmals kalt und weiss.

Gemäss Meteonews floss in der Nacht aus Deutschland nochmals kältere Luft zur Alpennordseite. Deshalb gibt es nördlich der Alpen zum Start in die Karwoche einen weiteren, kleinen Rückfall in den Winter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und zeitweise Schnee bis ins Flachland.

Wechselhafte, aber milde Ostern

Heute und morgen fällt laut Meteonews Schnee bis in tiefe Lagen. Die Mengen dürften sich aber in Grenzen halten, mit grösseren Behinderungen sei deshalb nicht zu rechnen. Allerdings könnten die Verkehrswege zeitweise von etwas Schneematsch bedeckt sein. Die Temperaturen liegen an beiden Tagen nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Für das Osterwochenende sehen die Prognosen etwas besser aus: Es komme zwar wechselhaft, aber dafür deutlich milder daher, «sonnige Abschnitte werden sich mit nassen Intervallen abwechseln». Weil die Winde am Mittwoch auf Südwest drehen, werde die kalte Luft weggedrängt, aus dem Südwesten erreiche uns gleichzeitig mildere Luft. «Die Temperaturkurve zeigt in allen Höhenlagen nach oben», so Meteonews.

Schweizer entfliehen Kälte und Schnee

Das wenig frühlingshafte Wetter treibt Schweizer in Scharen in die Flucht. Die Reiseanbietern Kuoni und Helvetic Tours verzeichnen einen entsprechend lebhaften Saisonauftakt, wie sie am Montag mitteilten.

Buchungen für die Türkei stiegen im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage verglichen mit Ostern 2012 um 80 Prozent, Griechenland und Teneriffa legten 30 Prozent zu, Gran Canaria 20 und Zypern 10 Prozent. Mit Kuoni reisen rund 140 Personen auf die gerade vor dem Staatsbankrott gerettete Insel. Die Reiseanbieter raten ihnen, etwas mehr Bargeld und stets eine Kreditkarte mitzunehmen.

Für den Boom machten Kuoni und Helvetic Tours den langen Winter, die frühen Ostertage und den Wunsch nach etwas Wärme verantwortlich. Weniger erfreulich startete den Angaben zufolge die Saison für Italien und Tunesien. Dort ging die Nachfrage zurück.

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