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Riesige Welle stoppt Branson

Der britische Milliardär Richard Branson hat am Freitag seinen Segel-Rekordversuch auf dem Nordatlantik abgebrochen.

In der Nähe von Bermuda habe eine riesige Welle die Jacht von hinten getroffen und eines der Rettungsboote fortgespült, erklärte Branson in einem Interview des Senders CNN. «Glücklicherweise waren alle angeseilt, so dass keiner mitgerissen wurde.» Auch das Grosssegel sei gerissen, sagte Branson. Deshalb habe er sich zum Abbruch entschlossen.

Branson wollte mit der 30 Meter langen Jacht «Virgin Money» den Nordatlantik in weniger als sechs Tagen überqueren. Der Abenteurer war am Mittwoch trotz widrigen Wetters vom New Yorker Stadtteil Manhattan in See gestochen. Ziel war die knapp 5'000 Kilometer entfernte Insel Lizard Point im Südwesten Englands. An Bord waren unter anderen sein 23-jähriger Sohn Sam und seine 26-jährige Tochter Holly.

Der 58-jährige Branson hat seit den 80er-Jahren bereits mehrere Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. 1986 gelang es ihm, mit einem Segelschiff einen 34 Jahre alten Rekord für die schnellste Atlantik-Überquerung zu brechen. Der passionierte Abenteurer hat Atlantik und Pazifik auch bereits in Heissluftballons überquert. Branson hat sein Vermögen als Gründer der Virgin-Gruppe gemacht, die von Softdrinks bis zu Linienflügen über den Atlantik fast alles im Programm hat.

AP/pwy

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