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Rena verliert zehn Tonnen Schweröl

Trotz versiegelten Lecks ist erneut Öl aus dem havarierten Frachter ausgetreten. Derweil ist es der Bergungscrew gelungen, mehr als 250 Tonnen davon abzupumpen. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt.

Schimmern auf der Wasseroberfläche: Neben der Rena hat sich ein Ölteppich gebildet. (23. Oktober 2011)
Schimmern auf der Wasseroberfläche: Neben der Rena hat sich ein Ölteppich gebildet. (23. Oktober 2011)
Reuters
Wurden an die Küste Neuseelands getrieben: Container fallen vom havarierten Frachter Rena. (19. Oktober 2011)
Wurden an die Küste Neuseelands getrieben: Container fallen vom havarierten Frachter Rena. (19. Oktober 2011)
Keystone
Tierwelt in Gefahr: Drei Tage nach dem Unglück wurde dieser ölbeschmutzte Pinguin auf Moiti Island gefunden. (6. Oktober 2011)
Tierwelt in Gefahr: Drei Tage nach dem Unglück wurde dieser ölbeschmutzte Pinguin auf Moiti Island gefunden. (6. Oktober 2011)
Keystone
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Aus dem vor Neuseeland havarierten Frachter «Rena» ist in der Nacht erneut Öl ausgeflossen. Insgesamt gelangten etwa zehn Tonnen Schweröl ins Meer, teilten die Behörden mit. Der neue Ölfleck wurde bei einem Beobachtungsflug über dem Containerschiff entdeckt, das seit dem 5. Oktober auf einem Riff nur 22 Kilometer vor Tauranga an der Nordküste Neuseelands festliegt.

Das Abpumpen des Schweröls aus dem havarierten Containerschiff «Rena» vor Neuseeland hatte zuvor weiter Fortschritte gemacht. Seit der Wetterbesserung am Freitag habe permanent Öl abgepumpt werden können, teilte die Schifffahrtsbehörde Maritime New Zealand MNZ am Samstag mit. 256 Tonnen waren bis zum Nachmittag gesichert worden. Das Öl wird auf den Tanker «Awanuia» gepumpt.

Lecks versiegelt

«Jeder Tropfen, der entfernt wird, ist ein Tropfen weniger, der ins Meer gelangen kann», sagte Bergungsleiter Bruce Anderson. MNZ hofft, dass die Bergungsteams der Firma Svitzer den Prozess weiter beschleunigen können.

An Bord des Containerschiffs, das nur 22 Kilometer vor Tauranga an der Nordküste Neuseelands auf einem Riff liegt, sind nach Schätzungen der Schifffahrtsbehörde noch rund 1000 Tonnen Öl. Welche Menge es genau ist, ist aber unklar.

350 Tonnen waren in den ersten Tagen nach dem Unglück am 5. Oktober ausgelaufen und haben 30 Kilometer Küste verschmutzt. In der klebrigen Massen kamen mehr als 1300 Vögel um. Die Lecks sind seitdem versiegelt. Das Wrack hat aber starke Schlagseite und droht auseinanderzubrechen.

SDA/kpn

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