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Polizei sucht den Auslöser der Lawine

Bei St. Moritz ging am Freitag eine Lawine auf eine Piste nieder. Obwohl es keine Toten gab, ist die Polizei nun auf der Suche nach dem «strafrechtlich Verantwortlichen».

Der Lawinenabgang am Freitag oberhalb von Celerina könnte strafrechtliche Folgen haben. Es läuft ein polizeiliches Ermittlungsverfahren, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Noch am Freitagabend publizierte die Kantonspolizei Graubünden einen Zeugenaufruf. Sprecherin Anita Senti sagt: «Wir suchen Schneesportler, die beobachtet haben, wie es zur Auslösung des Schneebrettes kam.»

Im Gebiet Saluver hatte eine Lawine eine Skipiste auf einer Breite von rund 20 Metern verschüttet – nur mit Glück kam auf der vielbefahrenen Piste niemand zu Schaden (Redaktion Tamedia berichtete). Der Zeugenaufruf erfolgte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Graubünden. Die Polizei sucht jetzt «den strafrechtlich Verantwortlichen» für die Lawine, wie Senti gegenüber der «SonntagsZeitung» erklärt. Im Fokus stehen nicht nur Variantenfahrer. Abgeklärt wird auch, ob die Bergbahnen Engadin-St.Moritz alle notwendigen Sicherheitsmassnahmen ergriffen haben.

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